Sonntag, 18. Mai 2008

Details zum Intensivtäter

Hatte die Welt als einziges deutsches Medium den Mut oder vielleicht auch nur selbst recherchierende Journalisten, um den Tatverdächtigen (er hat ein Geständnis abgelegt) des Hamburger Ehrenmordes als polizeibekannten Intensivtäter zu entlarven, so ist es auch wieder die Welt, die mit Details zu diesem importierten Integrationsverweigerer und Kulturbereicherer aufwartet:
Seit 2001 ist der Mann, der Geschäftsführer eines Exportgeschäfts für Busse und Lastwagen mit Sitz an der Grossmannstraße ist, als Straftäter bekannt. Die erste Tat war ein Diebstahl. „Danach waren es eigentlich nur noch Körperverletzungen, die er beging“, sagt ein Beamter. Darunter waren auch mehrere Taten, die Schlagzeilen machten. Im Februar 2004 war Ahmad O. in eine Messerstecherei vor dem Bordell „Maxi-Club“ in Wandsbek verwickelt. Ein Zeuge erinnert sich: „Er hatte damals übel die Prostituierten beschimpft.“ Als ein Landsmann des Afghanen ihn zur Rede stellte, eskalierte die Situation. Damals war Ahmad O. der Verlierer. Sein Kontrahent verletzte ihn durch acht Messerstiche.
Nur wegen Strafaufschubs saß Ahmad O. nicht in Haft
Im März vergangenen Jahres zückte Ahmad O. während einer Feier im Party-Haus in Billstedt bei einem Streit ein Messer und rammte es seinem Kontrahenten zwei Mal in den Rücken. Das war eine von drei gefährlichen Körperverletzungen, die der Mann innerhalb von drei Monaten beging und die aktenkundig wurden. Die Polizei setzte Ahmad O. deshalb im Juli auf die Liste der Intensivtäter. Die Justiz klagte ihn an. Am 6.März verurteilte ihn ein Richter rechtskräftig zu einem Jahr und fünf Monaten Haft.

Das schlimmste zum Schluß. Die milde Justiz hat sein Tun auch noch ungewollt unterstützt:
Der Strafantritt hätte am 2.Mai sein sollen. Doch weil sein Anwalt Strafaufschub beantragte, war der Mann am Tattag überhaupt noch auf freien Fuß.

Das allerschlimmste jetzt: Selbst optisch assimilierte afghanische Frauen sehen den Ehremord als einzige Lösung zur Rettung der Familienehre:
Eine junge Frau, sie trägt ihr Haar offen, spricht über die Tat, als sie gerade in ihr Auto steigen will. Ahmad, so ihre Einschätzung, konnte nicht anders tun, um die Ehre der Familie zu retten.

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