Posts mit dem Label deutschland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label deutschland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 3. Februar 2009

Der ZMD ruft zum Gesetzesbruch auf

Dieser Beitrag erschien am 2.2.2009 auf www.stopislam.info, das der Moslemzensur zum Opfer fiel. Aber wir lassen uns den Mund nicht verbieten und posten alle alten Beiträge wieder - wider die Barbarei und die Zivilisationsphobie.

zmd

Trittsicher wollte sich heute angesichts des Revivals des Kinderschänders nach heutigen Maßstäben namens Mohammed eigentlich mit Frauenrechten im Islam auseinandersetzen, blieb aber bei der Recherche - wieder einmal - bei einer mächtigen Moslemvertretung hängen: dieses Mal auf der Seite des ZMD, der sich offenbar seiner Sache verdammt sicher ist und ganz ungeniert zum Gesetzesbruch im Namen Allahs rät.

Obwohl die offizielle Seite des Zentralrats der Muslime sehr darauf bedacht ist, die wirklichen Gesetze des Islam zu verschleiern, kommt doch Erschreckendes zu Tage. Man muß noch nicht einmal zwischen den Zeilen lesen, wenn man sich ein Urteil über die Verfassungstreue und die Integrationsfähigkeit machen möchte. So schreibt der Zentralrat über die Scharia in der Rubrik "FAQ" ganz offen:
Das wichtigste ist sicherlich das erste der 10 Gebote: "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir."

Auch die anderen dieser Gebote gibt es (in ähnlicher Form) im Islam. Im Islam haben einige von ihnen allerdings einen verbindlicheren Stellenwert. D.h. dass das Nicht-Einhalten (einiger) dieser Gebote/Gesetze schon auf der Erde strafrechtlich verfolgt wird (z.B. Mord, Ehebruch, Diebstahl, (vereidigte) Lüge, Abfall vom Glauben (in bestimmten Fällen)).

Man muß wissen, daß die Scharia als Strafen für Ehebruch je nach Sachlage entweder die Auspeitschung oder die Steinigung vorsieht, für den Diebstahl das Abhacken der rechten Hand und für den Abfall vom Glauben die unbedingte Todesstrafe.

Nun stellt sich die Frage, wie sich der Zentralrat der Muslime zur Scharia und den deutschen Gesetzen stellt. Etwas weiter unten wird man fündig, und zwar sehr eindeutig:
Aus der islamischen Rechtslehre geht hervor, dass sich Muslime, die sich in einem nicht-islamischen Rechtsstaat befinden, an dessen Rechtsnormen halten müssen, solange diese nicht im Widerspruch zum Islam stehen.

Unter diesem Aspekt wird auch die Sonderstellung muslimischer Schüler in Deutschland gefordert. Klar und deutlich wird an dieser Stelle auch noch einmal wiederholt, daß die Scharia und nicht etwa das deutsche Gesetz für den Moslem maßgeblich ist:
3. Freistellung von Schülern von der Teilnahme am Freitagsgebet?

Folgende Punkte dürften zur Beantwortung der Frage beitragen:

· In Deutschland gibt es die Schulpflicht, die es mit sich bringt, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter zur Teilnahme am Schulunterricht verpflichtet sind.

· Muslime, die in einem Rechtsstaat leben, müssen sich an seine Rechtsnormen halten, solange diese nicht im Widerspruch zum Islam stehen.

Aber auch:

· Die Teilnahme am Freitagsgebet ist Pflicht für den männlichen Muslim ab der Pubertät.

· Das Freitagsgebet wird gemeinschaftlich in der Moschee abgehalten. Es kann nicht einzeln gebetet werden.

· Das Freitagsgebet wird in den Moscheen in der Zeitspanne des Mittagsgebetes (meist zu Beginn) abgehalten.

Dieser Konflikt kann dadurch gelöst werden, dass man sich dem Klassenlehrer darauf einigt, dass die freitags versäumten Stunden zu anderer Zeit nachgeholt werden (Ersatzunterricht). Falls dies unmöglich ist, gibt es auch noch die Möglichkeit, nur alle drei Wochen zum Freitagsgebet zu gehen, da erst das dreimalige Fehlen in Folge als erhebliche Sünde angesehen wird (wenn das Fehlen vermeidbar war).

Und nun folgt eine Auflistung von Punkten der Scharia, die eindrucksvoll belegen, welchen Stellenwert die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland und die allgemeinen Menschenrechte haben.

Zur Religionsfreiheit:
3. Darf das Kind einer Mischehe (er: Muslim, sie: Kath.) katholisch getauft werden?

Die Kinder einer Mischehe zwischen einem Muslim und einer Jüdin, Christin und Muslima müssen islamisch erzogen werden. Deswegen ist eine katholische Taufe islamisch nicht erlaubt.

5. Warum darf eine muslimische Frau keinen Nicht-Muslim heiraten?

Wenn man nun Gründe für das Verbot einer Mischehe aufführt, bei der der Mann nicht Muslim, die Frau aber Muslim ist, muss man zunächst damit beginnen, dass Gott es so im Koran vorschreibt: (2:221) "... Und verheiratet nicht (gläubige Frauen) mit Götzendienern, bevor sie glauben ..." Dies bezieht sich auf Mitgötterergebene Männer, also nicht auf Juden oder Christen. (60:10) (über die gläubigen Frauen) "... Wenn ihr sie dann als gläubig erkennt, dann schickt sie nicht zu den Ungläubigen zurück. Weder sind sie ihnen (zur Ehe) erlaubt, noch sind sie ihnen (diesen Frauen) erlaubt. ..." Der muslimischen Frau ist also die Heirat mit einem Mann, der nicht an den Islam glaubt, nicht gestattet. Er hat uns erschaffen und weiß natürlich, was das beste für uns ist. Wer an Allah glaubt, versucht sich an seine Gebote zu halten. Eine muslimische Frau darf keinen Nichtmuslim heiraten. Die einzige Möglichkeit, dass die Ehe dennoch zustande kommt, ist die, dass der Nichtmuslim zum Islam konvertiert.

Besonders integrationsfreundlich ist auch dieses Verbot:
7. Darf ein Muslim an einer kirchlichen Hochzeit als Trauzeuge teilnehmen?
Die Frage, ob ein Muslim (gleich ob Mann oder Frau) an einer christlichen Heirat als Trauzeuge teilnehmen darf, ist aus islamischen Standpunkt mit Nein zu beantworten.

Im islamischen Erbrecht darf ein Nichtmuslim selbstverständlich keinen Muslim beerben. Ein Muslim darf nach Auslegung des ZMD das Vermögen eines Nichtmuslim erben, wenn er dies sogleich dem ZMD zur Verfügung stellt, anderenfalls darf sich der Muslim natürlich das Vermögen des Nichtmuslim über eine Schenkung zu Lebzeiten sichern:
4. Erben unter Muslimen und Nichtmuslimen

1. Kann ein Muslim einen Nichtmuslim beerben?

Die Erbschaft gehört zu den Dingen, die im Koran sehr detailliert beschrieben wurden, da der Tod in der Natur der Menschen liegt und wegen seiner Unveränderlichkeit eine unveränderliche Gesetzgebung von Allah erforderte. Ein Muslim kann einen Nichtmuslim nicht als Erben einsetzen.

2. Darf ein Nichtmuslim einen Muslim beerben? Hier ist der gleiche Hadith zu zitieren, der in der obigen Frage genannt ist. Ein Nichtmuslim darf also keinen Muslim beerben. Ein Muslim darf nach dem Tod eine Nichtmuslim kein Erbe vom Nichtmuslim annehmen. Wenn nun der Nichtmuslim den Muslim trotzdem Vermögen zukommen lassen möchte, so hat er die Möglichkeit, ihm dies ZU SEINEN LEBZEITEN zu schenken.
Wie geht nun aber ein übergetretener Muslim damit um? Wenn seine Eltern Nichtmuslime sind, so sollte er ihnen vorschlagen, ihm das zur Frage stehende Vermögen zu ihren Lebzeiten zu überschreiben. Wenn dies nicht vor ihrem Tod geschieht und er testamentarisch beerbt wird, so darf er das Vermögen nicht behalten. Er sollte es einer islamischen Institution spenden. Diese Spende ist keine Sakat, sie darf nicht als Ersatz für die Sakat (Pflichabgabe) betrachtet werden.

3. Wie gehen wir als hier in Deutschland lebende Muslime allgemein mit der Erbschaft um? Gerade weil das Erbe durch Allah so genau definiert ist, sollten Muslime sich an die Regeln des Islams halten und einen Notar wenden und ihr Erbe dementsprechend festlegen. Wenn der Muslim dies nicht tut, wird sein Erbe nicht korrekt verteilt.

Wenn es nach dem ZMD geht, wird der Schleiereulenlook bald die Laufstege dominieren:
16. Gibt es spezielle Gebetskleidung?

Es gibt also keine spezielle Gebetskleidung. Es gelten also die allgemeinen Bekleidungsvorschriften.

· Frau: Der Körper muss bedeckt sein, außer Gesicht und Hände. Die Kleidung sollte nicht eng anliegend oder durchsichtig sein (gilt nicht nur beim Gebet).

Und für Deutsch gibt es für den ZMD auch nur noch eine bedingte Existenzberechtigung:
5.Muss ein Muslim die arabische Sprache beherrschen?
Die arabische Sprache zu erlernen ist eine großartige Sache für jeden Muslim, um die Worte Gottes im Original zu lesen, jedoch keine Pflicht als solche!
Den Koran auf arabisch zu lesen ist nur während der Gebete Pflicht. Hier muss jeder Muslim die Verse aus dem Koran - also die Worte Allahs - auf arabisch rezitieren. Für neue und nicht arabisch sprechende Muslime heißt dies, dass sie mindestens die erste Sure aus dem Koran in Arabisch aussprechen lernen müssen und einige kleinere Suren, um diese nach der ersten Sure zu rezitieren. Das Verstehen dessen, was man dann im Gebet rezitierst, ist obligatorisch. Außer den Versen aus dem Koran muss man im Gebet keine Abschnitte auf arabisch sprechen, da nur die Suren Gottes Wort sind.

Tja, wie wir schon berichteten. Mit einer feinen Gesellschaft hat er sich da ins Bett gelegt, der Herr Schäuble.

Im übrigen sind wir der Meinung, daß Mohammed nach heutigen Maßstäben ein Kinderschänder ist.

Freitag, 9. Januar 2009

haqiqa.de: Aufruf zum Massenmord an Ungläubigen

haqiqa

Wir sind ja mittlerweile viel gewöhnt in unserem einst zu islamfreien Zeiten zivilisierten Europa. Der Nikolaus darf in Wien aufgrund vorauseilender Dhimmitude keine Kindergärten mehr besuchen, in Frankreich werden Ehen wegen fehlender Jungfräulichkeit der Braut geschieden, in London tagen offizielle Schariagerichte, etc, etc.

Was Trittsicher aber unlängst per Zufall entdeckte, läßt die bisherige schleichende Islamisierung Europas als einen fröhlichen Kindergeburtstag erscheinen. Haqiqa.de ruft in einem Pamphlet, in dem es vordergründig um Liebe und Ablehnung geht
Walah bedeutet Liebe, Zuneigung und Nähe, Barah dagegen heißt Hassen, Ablehnung und Distanz.

nach einer genaueren Erklärung der beiden Begriffe
Walah darf es nur für Allah, den Propheten und die Muminin geben.

bzw:
Barah dagegen entspringt dem Hassen um der Religion willen.

ganz offen zum Massenmord an Ungläubigen auf:
Hierzu gehört, dass man nicht mit dem Friedensgruß grüßt, dass man den Kufar gegenüber nicht unterwürfig ist und sie nicht bewundert und dass ein Muminin acht gibt, sich von den Kufar zu unterscheiden und dies auf der Grundlage der schariah verwirklicht, dass man Dschihad macht mit dem Geld, der Zunge und mit Waffen und dass man die Länder der Kufar verlässt und zu den Ländern der Muslimin geht.

Selbstverständlich passiert das ganze nicht grundlos, denn
Die Kufar sind unsere Feinde, früher und heute, unabhängig davon, ob sie ursprünglich Kufar sind wie Juden und Christen, oder ob es sich um murtadin handelt

Selbst gegen ungläubige Familienmitglieder soll dem Koran entsprechend vorgegangen werden:
Selbst die Eltern und überhaupt die Familienmitglieder sollen wir nicht zu awlia nehmen, wenn sie Kufar sind

Warum? Weil es Allah so will, natürlich:
Wahrlich, Allah hat die Kufar verflucht und hat für sie ein flammendes Feuer bereitet (33:64) ...Für die, die nun ungläubig sind, werden Kleider aus Feuer zurechtgeschnitten werden; siedendes Wasser wird über ihre Köpfe gegossen werden; wodurch das, was in ihren Bäuchen ist, und ihre Haut schmelzen wird. Und ihnen sind eiserne Keulen bestimmt Sooft sie aus Bedrängnis daraus zu entrinnen streben sollen sie wieder dahin zurückgetrieben werden; und (es heißt): kostet die Strafe des Verbrennens. (22:19-22)

Immer wieder wird in diesem 12 seiten langen Gehirndurchfallkonvolut zu absoluter Abschottung der islamischen Herrenrasse aufgerufen, wie zB hier:
Wie kann jemand Treffen organisieren zwischen Muslimin und Christen, in denen eine Atmosphäre von Zuneigung und ein freundschaftlicher Umgang herrscht, wo doch die Muslimin noch nicht einmal in der Nähe der Kufar begraben werden dürfen.

oder hier:
Auch soll man einen Kufar nicht bei einem Namen nennen, der diesen Mann ehrt und auf der Straße weicht man, wenn wenig Platz ist, einem Kufar nicht aus.

Es werden plumpe Lügen aufgetischt, wie zB hier (es gäbe eine Fülle von Zitaten)
Auch der kanadische UNO-General McKencie, der Oberbefehlshaber der sogenannten Blauhelm Friedenstruppen ließ sich die muslimischen Töchter kommen und vergewaltigte sie in seinem Quartier.

und die ansonsten in sexueller Hinsicht so kinderliebe islamische Seele ist schwer beleidigt, wenn es um angebliche Verbrechen anderer geht:
Sie sagen zu den Muslimin, dass sie Mädchen zwischen 6 und 10 Jahren suchen um sich mit ihnen zu vergnügen.

Es wäre müßig, mehr zu zitieren, jede einzelne Zeile dieses Schriftstückes ist eine Abscheulichkeit für sich. Der Verfassungsschutz wird jetzt sämtliche Hintergründe um den angeblichen Betreiber Adnan Vatandas, einen Biochemie(!!!)-Studenten, klären.

Mittwoch, 7. Januar 2009

shia-forum.de: Taqiya für die Scharia

shia-forum.de


Trittsicher wieder mal auf Spurensuche:

Der Islam ist ja bekannt für mancherlei, vor allem aber für die Hetze gegen Andersgläubige als Wegbegleiter der Intoleranz und des blutigen Dschihad, der Verfolgung der Christen und Juden. Nicht alles, was ist, darf sichtbar sein und ist für unsere Augen und Ohren bestimmt. Wegen mancher Unvorsichtigkeit wurden auch schon gewisse Seiten geschlossen, wie zum Beispiel die Internetpräsenz des Islamischen Zentrums Münsters, as-sunnah.de, ein Flaggschiff der Islamisierung Deutschlands.

Das einschlägig bekannte Shia-Forum ruft deswegen eine generelle Verschleierungsstrategie aus,
Es wurden schon Foren aufgrund solcher Verstöße geschlossen. Jedes Mitglied im Forum, das gegen diese beiden Regeln verstößt, wird sofort verwarnt und bei Wiederholung aus dem Forum ausgeschlossen.

Einige Threads wurden schon von uns editiert. Bitte kontrolliert dennoch eure alten Beiträge und korrigiert sie gegebenenfalls.

Das Shia-Forum Team

und bemüht sich um eine unverfängliche Sprachregelung für die gar nicht unverfängliche Ideologie des Islam. Nach einer kurzen Einleitung
Leider mussten wir mit Schrecken feststellen, dass viele Mitglieder anstatt ihre Abgeneigtheit gegenüber den Zionisten, verallgemeinern und die Juden erwähnen, was bestimmt von den meisten unabsichtlich und unwissentlich geschieht, aber nichtsdestotrotz muss folgendes sehr deutlich gesagt werden:

Wir sind weder gegen Juden noch gegen die jüdische Religion

kommt die Anweisung
Wir sind aber gegen Zionisten! Der Zionismus ist eine rassistische Bewegung, die mit dem Judentum und den Juden als würdige Menschen gar nichts zu tun hat und nur den Mantel der Religion benutzt um ihre rassistischen Ziele zu erreichen.

Da die Scharia hierzulande erst in den Parallelgesellschaften der orientalischen Sozialhilfeinvasoren in Kraft ist, wird noch zur Vorsicht geraten:
Gegen Juden zu sein, ist Antisemitismus, und Antisemitismus ist strafbar. Ihr legt es durch die Verwechslung darauf an, angezeigt zu werden und bringt die Betreiberin des Forums und das Forum in Gefahr

Genauso offenherzig, vermutlich aber unfreiwillig wird der islamische Haß auf alle Ungläubigen sogar zugegeben, in dem der Koran und Allah bemüht werden, natürlich ohne Quellenangabe:
Allah (s.t):

Den Hass den ihr gegen andere Menschen empfindet, sollte euch nicht dazu verleiten ungerecht zu sein. Seid gerecht, das ist näher zur Gottesehrfurcht.

Für die, die es immer noch nicht verstanden haben, wird noch einmal wiederholt:
Wenn man gegen den Zionismus und die Zionisten Hass empfindet, wegen dem großen Unrecht und den großen Verbrechen, die sie begehen, dann dürfen wir auf keinen Fall ein Unrecht begehen und alle Juden mit dem Zionismus und den Zionisten identifizieren, nur weil sie, wegen der Natur der Sache, damit in Verbindung gebracht werden.

Und als Vorbild in der Wortwahl dient das iranische Kinderhenkerregime von Allahs Gnaden:
Das macht weder der Iran noch Imam Khamenei noch Sayyed Hassan.

In allen schiitischen Medien werdet ihr merken, dass immer von Zionismus die Rede ist und nicht von Juden

Zum Schluß dann folgen noch ein paar sehr detaillierte Anweisungen über den Gebrauch der Sprache:
Wir, als Bürger und Bewohner dieses Landes, müssen uns an ihre Gesetze halten, auch wenn welche einige Gesetze nicht nachvollziehen können. Die palästinensische Widerstandsbewegung Hamas wird nun mal in der Liste der terroristischen Vereinigungen mitaufgeführt.

Unabhängig davon, ob wir diese Bezeichnung akzeptieren oder nicht gilt folgendes:
Verherrlichungen einer "Terrorgruppe" sind verboten und man macht sich dadurch strafbar. Deswegen gilt auch hier, dass einem eine Anklage erwarten kann und das Forum in Gefahr gebracht wird.

Deswegen verwendet am besten immer allgemeine Begriffe wie Palästinenser, Widerstand usw. usf. Oder seid einfach neutral. Ihr habt die Wahl!

Nicht viel anders, aber sehr viel direkter sieht es aus, wenn die Verschleirungsmaske gefallen ist. Eine Seite, die sich besonders an potentielle Konvertiten wendet und seit Jahren online ist, hat noch niemals eine Maske getragen.
Way-to-Allah läßt einen Konvertiten sprechen, der als Beweis für die Unfehlbarkeit des Koran ausgerechnet dessen antisemitischen Inhalt bemüht:
Zum Beispiel lasst uns sehen, was der Koran über das Verhältnis von Muslimen und Juden sagt. Der Koran sagt, dass die Juden die großen Feinde der Muslime sind und dies ist wahr bis heute, wo die Hauptfeinde der Muslime die Juden sind.

Dr. Miller fährt fort: Dies bedeutet eine große Herausforderung, denn die Juden haben die Chance, den Islam zu ruinieren, einfach indem sie die Muslime für einige Jahre freundlich behandeln und dann sagen: Hier seht, wir behandeln euch wie Freunde und der Koran sagt, dass wir eure Feinde sind, der Koran muss also falsch sein! Aber das ist in 1400 Jahren nicht passiert!! Und es wird niemals passieren, weil dies die Worte des Einen sind, der das Verborgene sieht (Gott) und nicht die Worte von Menschen.

Wer glaubt, daß es sich dabei um bedauerliche Einzelfälle handelt, täuscht sich. Die Achse der Zivilisationsphobie ist gut vernetzt, das shia-forum wird auf muslim-markt.de verlinkt.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Muslim-markt.de: Tor zur Hölle, Teil 2

moslemboykott
Die blutige Straße zur Islamisierung Europas führt durch spezielle Knotenpunkte. Einer davon ist die deutschsprachige Seite muslim-markt.de. Wer sich darunter einen webshop vorstellt, liegt allerdings weit daneben. Die Seite beweist, daß die integrationsresistenten Parallelgesellschaften nicht einfach so entstehen, sondern von der islamischen Intelligenzija aktiv gefördert werden.

Trittsicher hat sich nach dawa-news.de nun erneut in eine fremde Welt gewagt und neben vorgefertigten Formularen zur Befreiung vom Schimmunterricht noch jede Menge an Abscheulichkeiten in seinem Bericht aus einer nahen fernen Welt entdeckt:
Wir glauben gerne an die säkulären Moslems und sind ebenso gerne bereit, in den Bestrebungen, das Kopftuch zu tragen oder repräsentative Moscheen zu errichten, ein individuelles Bedürfnis der Moslems zu erkennen.

Doch ist das wirklich so? Beschleicht uns nicht etwa der Verdacht, es könnte irgendetwas von oben gesteuert sein, wenn wir inzwischen überall in den Städten kopftuchtragende Frauen sehen, selbst an Orten, die für gläubige Muslimas nicht eben typisch sind? Sind die vielen Rechtsstreitigkeiten um das Kopftuch nur zufällig, so wie zufällig jede kleine Glaubensgruppe ihr Bedürfnis erkennt, in jedem mittelgroßen Kaff eine große Moschee errichten zu wollen?

Schauen wir mal in den Moslemmarkt, dieses große Internetportal, das wegen den Morddrohungen gegen Raddatz in Verruf geraten ist. Dort finden wir eine Auflistung moslemischer Befindlichkeiten, als erstes eine seitenlange Repräsentation von Kopftuchangelegenheiten.

Wer es noch nicht wußte, dem wird in der Rubirk "Moschee" mitgeteilt, daß der Bau eines Minarettes mit Lautsprecheranlage in Deutschland grundsätzlich zulässig sei. Da staunen selbst Ungläubige.
Aber auch die Rubrik "Schule" bietet Interessantes. Es geht allerdings nicht darum, wie man den Lernerfolg des Nachwuchses möglichst gut verbessert, sondern um viel Wichtigeres: Wer seine Kinder schon früh isolieren und keusch nach mittelalterlicher Geschlechtertrennung aufziehen will, der darf vom Staat nicht gezwungen werden, seine Kinder in den Schwimmunterricht zu schicken.
Daß man seine Kinder sogar für den gesamten Ramadan aus religiösen Gründen von der Schule nehmen kann, fällt bei so viel angewandter Scharia schon kaum mehr ins Gewicht.

Für alles gibt es einen Hinweis, wie man die deutschen Gesetzen umgehen, ausnützen oder sogar dagegen vorgehen kann. Ganz egal, ob bei Fragen zu Lichtbild, Schächten, Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit bei rechtswidriger Wiederannahme der türkischen oder Ehe (hier sind die rechtlichen Angelegenheiten islamischer Ehen gemeint und es wird dokumentiert, inwieweit sie im deutschen Rechtssystem durchgesetzt werden können) - auf alles gibt es die islamisch passende Antwort, die in der Regel wenig mit einer mitteleuropäischen Lebensform gemein hat. Eine Liste moslemischer Anwälte wird praktischerweise gleich mitgeliefert.

Damit auch nichts im Leben eines hochgradig integrationsunwilligen Moslems schiefgeht, ist der Moslemmarkt so umsichtig, Mustertexte für die tägliche Extrawurst bereitzustellen.So ein Antrag lautet dann zum Beispiel so:
Befreiung vom Schwimmunterricht

Muslim Islam und Muslima Islam

Muslimweg 19
11419 Islamstadt
Tel.: 000 / 24434

Muslim-Islam - Muslimweg 19 - 11419 Islamstadt

An die Klassenlehrerin der
Klasse 3abc
Grundschule Musterdeutsch

Islamstadt, 31. Februar 1914

Sehr geehrte/r Herr/Frau Musterlehrer,

am Anfang dieses Briefes möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass der im folgenden gestellte und begründete Antrag ausschließlich mit religiösen Bestimmungen unseres Glaubens zu tun hat und in keinster Weise eine Kritik am sonstigen Unterricht der Schule bedeutet.

Gemäß den religiösen Geboten des Islam erreicht ein Mädchen spätestens mit 9 Mondjahren die religiöse Reife (siehe z.B. "Antworten auf Rechtsfragen, As-Sayyid Ali Al-Husayni Al-Khamene'i, erster Teil, erläuterte Übersetzung, 1997, Islamisches Zentrum Hamburg, Seite 12) und hat danach sowohl alle religiösen Rechte als auch Pflichten. Die Jahreszählung erfolgt nach dem islamischen Mondkalender, und 9 Mondjahre entsprechen ca. 8,5 Sonnenjahren. Zu den Pflichten der dann jungen Frau gehört u.a., daß sie Ihren Körper (bis auf Gesicht und Hände) vor fremden Männern und Jugendlichen verhüllt. Dieses führt dazu, daß unsere Tochter Chadidscha Fatima Zeynep nunmehr in Zukunft mit einem Kopftuch am Unterricht teilnehmen wird. (Anm. von stopislam.info: Man beachte, daß gar nichts beantragt, sondern einfach mitgeteilt wird)
Ausgehend von der oben beschriebenen Ausgangssituation beantragen wir, daß unsere Tochter Chadidscha Fatima Zeynep von dem bevorstehenden koedukativen Schimmunterricht befreit wird. In einem Grundsatzurteil (veröffentlicht: unter dem Aktenzeichen 19 A 1706/90) bestätigte das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalens in Münster die von muslimischen Eltern vertretene Haltung, dass Elternrecht und religiöse Überzeugung den staatlichen Erziehungsauftrag begrenzen können. Der im Grundgesetz festgelegte staatliche Bildungsauftrag werde nicht beeinträchtigt, wenn mit Rücksicht auf die Glaubens- und Kulturfreiheit im Einzelfall eine Ausnahmegenehmigung für den Schwimmunterricht erteilt würde. Wichtig war auch der Hinweis, daß die religiöse Interpretation der koranischen Regeln durch die Eltern nicht Gegenstand der Debatte und ihre darauf fußende Entscheidung zu respektieren sei.

In einem ähnlichen Grundsatzurteil (Bundesverwaltungsgerichtsurteil 25.8.1993 - 6 C 891 zu OVG Münster, 15.11.1991 -19 a 2198/91) heißt es u.a.: Führt ein vom Staat aufgrund seines Bildungs- und Erziehungsauftrages aus Art. 7 II GG im Rahmen einer allgemeinen Schulpflicht angebotener koedukativ erteilter Sportunterricht für eine Schülerin islamischen Glaubens in Hinblick auf die Bekleidungsvorschriften des Korans, die sie als für sich verbindlich ansieht, zu einem Gewissenskonflikt, so folgt für sie aus Art. 4 I und II GG ein Anspruch auf Befreiung vom Sportunterricht, solange dieser nicht nach Geschlechtern getrennt angeboten wird.

Wir bitten Sie aus oben genannten Gründen unsere Tochter Chadidscha Fatima Zeynep vom Schwimmunterricht freizustellen. Sollte Chadidscha Fatima Zeynep während der Schwimmzeit eine Anwesenheitspflicht in der Schule haben, dann sind wir damit einverstanden, daß sie als Zuschauerin am Schwimmunterricht teilnimmt oder in der Zeit in einer anderen Klasse untergebracht wird. Ansonsten kann sie in der Zeit auch nach hause kommen.

Chadidscha Fatima Zeynep wird auch weiterhin am Sportunterricht teilnehmen, allerdings mit einer islamisch geeigneten Kleidung.

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und verbleiben mit freundlichen Grüßen.

(Unterschriften)

Muslim Islam (Vater) Muslima Islam (Mutter)

PS: Ein gleichlautender Brief ist an Herrn Mustermann (Schulleiter) geschickt worden.

Muslim-markt.de bietet aber nicht nur rechtliche Beratung, sondern auch handfeste finanzielle Unterstützung bei Gerichtsprozessen - sofern sie für die Glaubensgemeinschaft Ummah wichtig erscheinen - in Form einer Prämie:
Jede Rechtsberatung, die Sie aufgrund religiöser Diskriminierung in Anspruch nehmen, wird Muslim§Recht inschallah mit bis zu 50 € unterstützen. Sind weitere Ausgaben Ihrerseits, z.B. bei Inanspruchnahme eines Anwalts infolge einer Anzeige absehbar, wird auch hier Muslim§Recht mit bis zu 100 € unterstützend eingreifen.

Explizites Ziel ist es, neben der gut funktionierenden Nazikeule der Holocaust-Industrie, eine effektive Islamophobiekeule aufzubauen:
Die Fälle Nietzsche und Hohmann haben gezeigt, dass schon der Verdacht auf Antisemitismus zu einem Parteirausschmiss reicht; eine öffentliche und eindeutige Diffamierung von Muslimen jedoch toleriert wird.

Selbst eine Gehirnwäscheabteilung gibt es:
Nicht selten führen Fehlinformationen in den Köpfen der Menschen zu Reaktion und Aussagen, die uns Muslime schwer verletzen. Durch M§R-Konzeptpapiere werden Nichtmuslime in die Lage versetzt, die Gefühle und Belange der Muslime besser zu verstehen.

und in "Über uns" erfährt der Leser, daß obwohl dies eine öffentliche Seite im Internet ist, nicht alle Besucher erwünscht sind:
Der Muslim-Markt ist offen für alle Muslime aller muslimischer Vereine und Organisationen sowie nicht organisierte muslimische Gruppen und Einzelpersonen.

Die Rechtsabteilung des Muslimmarktes erzählt frei von der Leber weg, daß sie nicht viel von Meinungsfreiheit hält und finanzielle Unterstützung für die Abschaffung derselbigen gewährt:
Hier finanzieren wir Klagen oder juristische Beratungen. Der Ruf nach Meinungs- und Pressefreiheit ist eine beliebte Strategie, um antisemitische, rassistische, islam- und fremdenfeindliche Äußerungen zu legitimieren.

Sehr auffällig ist, daß der Muslimmarkt die Phrase "Der Ruf nach Meinungsfreiheit" verwendet. Heißt das, daß es hierzulande ohnehin keine mehr gibt oder daß man vom Standpunkte Saudi-Arabiens ausgeht?

Nichts scheint hier zufällig zu sein und lediglich einem individuellen Bedürfnis der Muslime zu entsprechen, im Gegenteil, alles ist bestens organisiert und Teil einer Islamisierungskampangne.

Und ich bin sicher, daß wir hier nur die Spitze des Eisberges sehen, denn es gibt noch Rubriken wie "Boykottaufruf", der ironischerweise als "Boykott für den Frieden" bezeichnet wird:
Produkte, die Symbol einer anti-islamischen Kultur sind
Produkte, die Symbol einer anti-islamischen Kultur sind, können an sich harmlos" sein, aber sie tragen die Symbolkraft einer aggressiven Kultur, von der auch nicht-muslimische Länder wie z.B. Deutschland gefährdet sind.

Coca-Cola und Pepsi Cola - Symbol des amerikan way of life
McDonald's - Symbol von Fastfood (Essen ohne Dankbarkeit)
Alle Kleidungsstücke, auf denen USA-Fahnen aufgedruckt, aufgenäht oder anders appliziert sind.
Muslime sind keine Werbefläche für USA!
Alle Kleidungsstücke, auf denen US-Amerikanische Sportunternehmen wie z.B. Chicago Bulls oder ähnliches aufgedruckt sind.
Muslime sind keine Werbeflächen für Sportler, die sich für Bullen halten.

Montag, 15. Dezember 2008

Integrationsbeauftragte der BRD spricht schon Türkisch

Maria Böhmer

Die Bedeutung ihres Titels ins Gegenteil verdrehte diese Woche die sogenannte Integrationsbeauftragte der deutschen Bundesregierung Maria Böhmer. Oder hat nur das blöde Stimmvieh mißverstanden, wer sich da wo zu integrieren hat?

Der Tagesspiegel aus Berlin verrät uns Details:
An diesem Tag überbrachte die „Hürriyet“ nur die Festtagsbotschaft der Integrationsbeauftragten Maria Böhmer an die türkischen Muslime in Deutschland. „Böhmer gratuliert auf Türkisch“, betonte dabei die „Hürriyet“ in der Überschrift.

„An diesem Festtag fühle ich mich noch mehr in Ihrer Nähe. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein frohes Fest“, zitierte die „Hürriyet“ aus Böhmers Mitteilung.

Klar ist, daß sie mit ihrer Kapitulationserklärung gegenüber einer offenbar integrationsresistenten Bevölkerungsgruppe nicht alleine war,
Am Mittwoch berichtete die „Hürriyet“, dass auch der Regierende Bürgermeister auf Türkisch gratuliert habe.

unklar ist hingegen, ob und in welcher Form sich die Dhimmi-Politiker auch an weiteren islamischen Riten beteiligt haben.
Wer es sich finanziell leisten kann, muss zum Opferfest ein für Muslime erlaubtes Tier schächten und ein Teil des Fleisches an die Armen verteilen.

Da laut einer Studie des Berliner Integrationsbeauftragten Günter Piening ja bekannt ist, daß nur 23% der Türken in Berlin arbeiten, ist der Rechtsanspruch auf sozialstaatlich bezahltes halal-Fleisch wohl nur eine Frage der Zeit.

Freitag, 26. September 2008

Die Scharia in Deutschland

Langsam aber sicher macht sich die Scharia in Europa nicht nur breit, sie scheint auch Wurzeln zu schlagen und sich hier dauerhaft einnisten zu wollen. Aus Großbritannien erfuhren wir unter anderem von straffrei rasenden Polygamisten und Hochzeiten per Telefon, in Frankreich werden Ehen aufgrund fehlender Jungfräulichkeit der Braut geschieden und diese Woche wird diese Liste des Schreckens in Deutschland fortgesetzt. Die Thueringer Allgemeine berichtete schon am 22.9.:

Ein 39 Jahre alter Mann aus Pakistan kann nicht dafür bestraft werden, dass er gleichzeitig in Deutschland und in Pakistan mit jeweils einer Frau verheiratet war. Die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft war im Strafprozess den Argumenten des Verteidigers gefolgt und hatte einen Strafbefehl von 750 Euro zurückgenommen.


Das Gericht war der Argumentation des Verteidigers gefolgt und hat damit zwei Rechtssysteme manifestiert: Eines für Dhimmis, für die Polygamie nach wie vor verboten ist, und eines für die zukünftigen Herren im Lande:

Der Anwalt hatte vor Gericht erklärt, dass nach pakistanischem Recht eine Mehrehe zulässig sei. Danach dürfe ein Moslem gleichzeitig bis zu vier Frauen haben. Was nach pakistanischem Recht zulässig sei, dürfe auch nicht als Auslandstat nach deutschem Recht verurteilt werden. Die Strafanzeige hatte das Landratsamt des Kyffhäuserkreises gestellt. Es hatte ermittelt, dass der spätere Angeklagte zwischen 1996 und 2007 mit einer deutschen Frau verheiratet war und zusätzlich im Jahre 2005 in seinem Heimatland eine Ehe mit einer Landsfrau geschlossen hatte. Nach deutschem Strafrecht wird eine Doppelehe in der Regel mit Geld- oder sogar einer Freiheitsstrafe geahndet.

Mittwoch, 2. Juli 2008

Kopftuch wichtiger als Verfassung?

Obwohl es kirchlichen (übrigens gilt das auch für muslimische Krankenhäuser) Einrichtungen verfassungsmäßig per Selbstbestimmungsrecht garantiert ist, sich seine Mitarbeiter selbst auszusuchen, hat jetzt das Kölner Arbeitsgericht einer Moslemfrau, die ihr Kopftuch in der Arbeit nicht ablegen wollte, im Rechtsstreit mit ihrem Arbeitgeber, dem Heilig-Geist-Krankenhaus, in erster Instanz Recht gegeben. Das Krankenhaus geht in Berufung und der Kölner Stadtanzeiger berichtet über den Irrsinn unserer Tage:

Das Heilig-Geist-Krankenhaus legt Berufung ein gegen das Kopftuch-Urteil des Arbeitsgerichtes. Eine muslimische Krankenschwester hatte zuvor erfolgreich gegen ihre Kündigung geklagt. Die Geschäftsführung meint, die Angestellten müssten sich mit christlichen Werten identifizieren.


Hält das Urteil, so wäre das wieder einmal ein Fall von gerichtlich verordneter Manifestierung einer Parallelgesellschaft.

Dienstag, 1. Juli 2008

Islamlehrer schlecht ausgebildet

Mit der Aussage "Islamlehrer sind oft überfordert" hat die Islamwissenschaftlerin Irka Mohr die politisch korrekte Beschreibung für ein Bildungsdefizit der islamischen Religionslehrer gebracht - obwohl sie selbst etwas anderes im taz-Interview sagt:
taz: Soll das heißen, dass die LehrerInnen bislang gar nicht an Unis ausgebildet wurden?

Mohr: Ja. Wir untersuchen, wie die LehrerInnen Unterrichtsinhalte vermitteln, das nennt man die Fachdidaktik des Islamunterrichts. Und die ist noch in einer Entwicklungsphase.

taz: Welche Ausbildung haben Islamlehrer bisher genossen?

Mohr: Die Lehrkräfte durchliefen meist nur kurze Fortbildungsmaßnahmen. Viele spätere Lehrer kommen bislang aus dem türkischen oder arabischen Muttersprachunterricht. Andere sind Islamwissenschaftler oder fertige GrundschullehrerInnen, die man fortbildet. In Berlin übernimmt die Islamische Föderation die Qualifizierung der Lehrer.

Auf gut Deutsch: Unqualifzierte, dafür bestens von DITIB oder Konsorten indoktrinierte, willkürliche Koranausleger wurden bislang auf muslimische Kinder in deutschen Schulen losgelassen. Dafür ist Frau Mohr bestens über die Auswirkungen dieser Unsitte in der Praxis informiert:
Mohr: Wir gehen davon aus, dass der islamische Religionsunterricht an den öffentlichen Schulen für die Beheimatung des Islams in Europa eine wichtige Rolle spielt.

Zwar meint sogar die taz, daß sich die Moslems mal entscheiden sollen, ob der Islam eine Religion, Kultur oder Rasse ist, aber die Mohr´sche Antwort darauf ist politisch korrekt und mindestens so beliebig wie gefährlich:
taz: In öffentlichen Debatten geht es fast immer um die Frage, was Islam ist - und was Kultur. Etwa bei Zwangsverheiratungen. Kann der Islamlehrer solche Fragen klären?

Mohr: Derzeit vermeiden Lehrer solche Diskussionen. Sie grenzen ihren schulischen Religionsunterricht vom außerschulischen islamischen Erziehungsbereich ab. Wenn etwa eine Schülerin kommt und fragt, ob das Verbot der Teilnahme am Schwimmunterricht berechtigt ist, dann wird sie keine Antwort bekommen.

Statt eines klaren Bekenntnisses zum Rechtsstaat wird einfach geschwiegen. Wahrscheinlich ist das einer der großen Erfolge der Islamkonferenz: im Klassenzimmer wird nicht mehr öffentlich zur Errichtung eines Kalifats aufgerufen - zumindest in den Lehrplänen.
Unter dem Deckmantel der "Unterschiedlichkeit" verkauft Frau Mohr die Unterwanderung der islamischen Religionslehrer mit den in Klassenzimmern verbotenen Kopftuchbrigaden:
Dort (in Berlin, Anm.)bestellt die Religionsgemeinschaft nur LehrerInnen, die den Islam sichtbar praktizieren - also Kopftuch tragen.

Zwar gibt es mittlerweile eine universitäre Ausbildung für muslimische Religionslehrer,
Es gibt mittlerweile drei Universitäten, die religionspädagogische Lehrstühle für den Islam eingerichtet haben: Münster, Osnabrück und Erlangen.

doch diese Hochschulabsolventen laufen Gefahr, von den islamischen Gemeinden nicht akzeptiert zu werden. Schließlich verwenden sie - wie seit Einführung der Schulpflicht vor mehr als 200 Jahren üblich - solch Teufelszeug wie Bilder im Unterricht:
Für die Grundschuldidaktik spielen Bilder ja eine große Rolle. Der Islam verbietet aber Abbildungen, etwa von Propheten oder von Engeln. Nun wird darüber debattiert, ob die Verwendung von Bildern theologisch legitim ist oder möglicherweise gar keiner theologischen Absicherung bedarf, sondern einfach pädagogisch begründet werden kann.


Es ist nicht zu fassen: immer wieder findet sich jemand in verantwortlicher Position, der zu solchem oder ähnlichem Dummfug nicht klipp und klar "Nein" sagt.

Islamophiler Ritterschlag für stopislam.info

ielen Dank, liebe taz!

Es hätte mich sehr gefreut, wenn ich über die Aufnahme in den elitären Club der von der taz beobachteten Islamkritiker persönlich benachrichtigt worden wäre. So habe ich es leider erst jetzt erfahren: Am 19. Juni 2008 war es so weit. Cigdem Akyol nannte stopislam.info in einem Kommentar beim Namen und stellte es auf eine Stufe mit "Akte Islam", "Politically Incorrect", "Die Grüne Pest" und anderen:
Null-Toleranz-Theoretiker äußern sich auch auf "Grüne-Pest" und "Stop Islam". Hier wird mit dem Spruch geworben: "Nichts ist mächtiger als die Wahrheit, nichts fürchtet der Islam mehr."

Noch geehrter hätte ich mich gefühlt, wenn die taz nicht wieder wie schon früher schlecht recherchiert hätte. Zwar spiegelt der von der taz zitierte Satz ziemlich gut die Grundausrichtung von stopislam.info, aktiv geworben habe ich damit aber niemals. Die Grundausrichtung von stopislam.info findet sich unter "Unsere Philosophie" bzw. in komprimierter Form im Logo. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal?

Bis dahin islamophobe Grüße nach Berlin

Schwejk

Dienstag, 20. Mai 2008

"Die Deutschen sind feige!"

Diesen Satz sprach die Frauenrechtlerin Serap Cileli in einem aus aktuellem Anlass heute veröffentlichten Interview mit der Welt aus. Die Dame hat am eigenen Leib die Auswirkungen der Religion des Friedens erfahren, als sie vor ihrer Familie flüchten mußte, die sie der Ehre wegen ins Jenseits befördern wollte.Nun kämpft sie gegen den täglichen Irrsinn in einer aufgeklärten Welt an. Sie nennt die Dinge schonungslos beim Namen, und fordert den Staat auf, Grenzen zu ziehen und die Überschreiter dieser Grenzen gnadenlos zu bestrafen. Aus diesem Grund möchte ich dieses Interview ungekürzt wiedergeben:


WELT ONLINE: Die afghanische Familie des Opfers lebt seit 13 Jahren in Hamburg. Wie die blutige Tat nun gezeigt hat, sind sie nicht in der deutschen Kultur angekommen. Was ist da schief gelaufen?

Serap Çileli: Die Familie des Opfers scheint in den Vorstellungen einer islamisch geprägten Stammesgesellschaft zu leben. Die Familien importieren quasi ihre Stammesrechte mit nach Deutschland, wenn sie hierher ziehen. Nach ihrer Auffassung leben sie in Deutschland, einem christlich geprägten Land, in der Fremde. Sie empfinden dieses Land nicht nur als fremd, sondern auch als feindlich, dementsprechend haben sie seit Jahrzehnten versucht, ihre mitgebrachten patriarchalischen Familienstrukturen hierzulande zu konservieren und sich von der Mehrheitsgesellschaft abzuschotten.

WELT ONLINE: Diese Familien wollen also gar nicht integriert werden?

Çileli: Nein, mehr noch: Das Leben in der Fremde führt dazu, dass die Herkunftskultur nicht nur konserviert, sondern umso frommer gelebt und ausgelegt wird, quasi als Schutz vor der Assimilierung mit der westlichen Gesellschaft. In diesen Parallelgesellschaften können sie völlig ungestört von den Deutschen die Erziehung ihrer Kinder auf ihre eigenen religiösen Werte ausrichten. Hierbei handelt es sich meiner Auffassung nach oft nicht um Erziehung, sondern um Züchtigung, da der Grundgedanke nicht auf Freiheit beruht, sondern auf Gehorsam. Schließlich droht demjenigen, der sich den Familiengeboten widersetzt, Gewalt. Kinder werden gefügig gemacht, mundtot gemacht, damit sie wie hilflose Schafe immer den Schutz ihrer Familie suchen.

WELT ONLINE: Am meisten scheinen die Töchter unter diesen Strukturen zu leiden...

Çileli: Ja. Als Motiv für die Tat dient ein durch die Religion legitimierte Ehrbegriff, der Frauen zum Besitz der Familie macht. Es gibt eine ganze Reihe von Suren, die ganz klar formulieren, dass sich die Frau dem Mann unterzuordnen hat. Jetzt werden Gutmenschen sagen, entsprechende Stellen finde man auch in der Bibel. Das stimmt, allerdings hat im Christentum eine Aufklärung stattgefunden, sodass Politik und Religion getrennt sind. Diese Trennung gibt es im Islam nicht. Ehebruch wird im Koran mit Steinigung bestraft. Heute werden keine Steine geworfen, stattdessen wird zu gestochen oder geschossen.

WELT ONLINE: Wodurch wird diese Gewalt legitimiert?

Çileli: Durch den Islam. Es gibt zahlreiche Stellen im Koran, die deutlich machen, dass Gewalt nicht nur legitimiert wird, sondern geboten wird – um „vom Glauben Abtrünnigen“ das Fürchten zu lehren.

WELT ONLINE: Wie schätzen sie die Verbreitung der „Ehrenmord“-Problematik ein. Handelt es sich hier um Einzelfälle?

Çileli: Bei den Morden handelt es sich nicht um Einzelfälle. Laut einer Studie des BKA aus dem Jahr 2006 wurden in Deutschland vom 1. Januar 1996 bis 18. Juli 2005 insgesamt 55 solcher Morde und Mordversuche mit insgesamt 70 Opfern verübt. 48 der Opfer waren weiblich, 22 männlich. 36 Frauen und zwölf Männer kamen zu Tode. Diese Zahlen bilden lediglich die Spitze des Eisberges. Auch wenn das Thema in den letzten Jahren vermehrt auftaucht, so ist es in vielen muslimischen Familien präsent. Die Tatsache, dass erst einzelne Frauen ihr Leben opfern mussten, beweist lediglich, wie wenige Frauen sich trauen diesen Schritt zu wagen – ermutigt durch die öffentliche Debatte und durch das Auftreten selbstbewusster Mitstreiterinnen.

WELT ONLINE: Kann der Staat Ehrenmorde verhindern?

Çileli: Der Staat ist nicht dafür ausgerüstet, die sie zu verhindern. Was er jedoch sehr wohl tun kann, ist die Ehefrauen/Töchter vor der Familie zu schützen. Hierzu gehören ein flächendeckender Ausbau an kulturspezifischer Beratung und Betreuung/Kriseneinrichtungen für Muslima, wo die Frauen Unterstützung und Rechtsbeistand finden.

WELT ONLINE: Braucht es Ihrer Meinung nach neue Gesetzte, um diese Strukturen aufzubrechen?

Çileli: Ja, weil diese Familienoberhäupter nur eine klare, harte Linie verstehen. Fatal ist etwa, dass Zwangsverheiratung noch immer kein eigener Straftatbestand ist. Auch bin ich für die Einführung einer Kindergartenpflicht ab drei Jahren, bei dessen Verstoß Sanktionen etwa durch Kürzungen von Sozialleistungen erfolgen. Wenn man den Leuten ans Geld geht, sitzen sie ganz schnell im Integrationskurs oder in der Elternsprechstunde. Der deutsche Staat braucht eine harte Hand, um muslimischen Autoritäten deutlich zu machen, dass mitgebrachte Stammesrechte hier nicht gelten.

WELT ONLINE: Sie greifen in ihrem Buch auch den moralischen Relativismus der deutschen Gesellschaft an. Warum tun wir uns so schwer damit, eine nüchternde Bestandsaufnahme des Integrations-Dilemmas zu ziehen?

Çileli: Die Deutschen sind feige. Sie tun sich schwer damit, Grenzen zu ziehen und für ihre eigene Identität einzustehen. Das liegt sicherlich an der leidvollen Geschichte des Landes, das sich einst einem faschistischen Diktator anschloss. Aber diese Zeiten sind vorbei. Die Deutschen müssen mutiger sein. Sie dürfen nicht den Fehler begehen, jenen gegenüber tolerant zu sein, deren größter Feind die Freiheit ist. Dann schauen sie nämlich wieder weg – und machen sich schuldig.

Freitag, 16. Mai 2008

Der Spiegel zensiert

Der Spiegel, jenes Medium, das Zensur selbst schon am eigenen Leib erfahren hat, hat offenbar nichts daraus gelernt. Nach einem brisanten Interview mit Geert Wilders, das nur auf Englisch veröffentlicht wurde, leistet sich das angebliche deutsche Leitmedium heute wieder einen kapitalen Bock: Nachdem es sich endlich dazu aufraffen konnte, über die gemeingefährlichen Auswüchse des real existierenden Islam in Europa zu berichten, hat es offenbar Angst vor der eigenen Courage bekommen - ein langer Bericht über antisemitische Moslems und die Auswirkungen des Al-Aqsa Kinderprogramms in deutschen Schulen erscheint - aber nur auf Englisch.Offenbar traut man sich nicht, seinen Lesern solche Sätze in ihrer Muttersprache vorzusetzen:
Teachers in the German capital are sometimes confronted with Muslim students who expressly use the Holocaust to justify their sympathies for the Nazis ("I like Hitler; he did the right thing with the Jews"), refusing to take part in school trips to concentration camp memorials. During one excursion to the German Historical Museum, a group of Muslim youth gathered in front of a replica of a gas chamber in Auschwitz and applauded.

Zwar schreibt der Spiegel auch nach solchen Attacken:
Rabbi Zalman Gurevitch was wearing a traditional black robe when he left his synagogue in Frankfurt's Westend neighborhood on Sept. 7, 2007. It was the Sabbath. According to the police report, he encountered a 22-year-old German of Afghan descent "spontaneously and coincidentally" a short time later. It was early evening and the man, shouting "You shit Jew, I'm going to kill you," plunged a knife into the rabbi's abdomen. Gurevitch was recognizable as a Jew. He survived, thanks to luck and emergency surgery.

noch von "Einzelfällen",:
Although this attack was an isolated incident

so dürfte er aber trotzdem schon eine Ahnung haben, woher der Wind weht:
it is hard to overlook how hatred imported from Beirut and Gaza resurfaces in the form of daily acts of anti-Semitism in schools and athletic clubs, on streets and in the subway. Young children raised to be anti-Semitic are already using the phrase "You Jew!" as a derogatory expression in kindergartens and on playgrounds. Schoolchildren berate their teachers, calling them Jew dogs, for not offering Sharia-compatible instruction, and Jewish schoolchildren are attacked and feel compelled to switch to Berlin's Jewish high school and to hide the insignia of their Jewish faith -- the yarmulke and the Star of David -- when in public.

und er läßt sich sogar dazu herab, Täter genauer zu definieren, wie zB hier:
At the same time, however, the number of anti-Semitic criminal offences committed by Muslims jumped from 33 to 88.

oder hier:
According to the study, "anti-Semitic attitudes were found among young Muslims far more often than among non-Muslim immigrants or domestic non-Muslims." The study cited examples of Muslim students to illustrate that this anti-Semitism cannot be dismissed as the product of an underdog attitude within marginalized social groups, but instead represents an ideological way of thinking. "The pervasiveness of sweeping anti-Semitic prejudices among Muslim students was also noticeable," the study pointed out. "Such prejudices, expressed indirectly by slightly more than one-third and in extreme form by about 10 percent of students, are significantly more common than anti-Christian sentiments."

was der Autor Matthias Küntzel aber sofort wieder durch die unheilige Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus relativiert:
Most Muslims reject Islamism and its propaganda

Gleichzeitig bringt Küntzel massenhaft "Einzelfälle" der muslimischen Jugendkultur. Hier:
In a rap video placed on the Internet, a Lebanese man living in Berlin chants: "Kill every Jewish pig, the Jahudis are unclean. They should all die and they aren't worth our tears. Arabs like us rule."

und hier:
"Zyklon Beatz," a Berlin rap group, released a CD in 2006 with lyrics describing Jews as animals and demonizing them as devils in human form.

und als bekanntestes Beispiel Bushido:
Rapper Bushido, who won the prestigious ECHO Music Award in February 2008 and was broadcast live on RTL as Germany's best hip hop artist, stylizes himself as a Muslim assassin: "I am a Taliban … I am this terrorist young people believe in … I am King Bushido, and my second name is Mohammed. And I have set your city on fire."

Küntzel findet viele Gründe, warum Europa dazu schweigt:
While the anti-Semitism coming from the extremist right wing attracts attention, and for good reason, there is too little awareness of anti-Semitism articulated by Muslims. For some, hatred of Jews is as much a part of the Middle Eastern world as water pipes and mosques. Others say nothing because they see Muslims mainly as victims. Still others gloss over Islamic anti-Semitism as an understandable reaction to the Middle East conflict,

und erkennt sogar die Gemeinsamkeiten von Dunkelroten und Braunen:
while organizations like the Left Party even see potential common ground with the Islamist movement.

Aber die Eier, in der größten deutschen Wochenzeitschrift diesen Artikel auf DEUTSCH zu veröffentlichen, die hatten Matthias Küntzel und die Spiegelredaktion nicht! Problem erkannt und schön vertuscht! "Shame on you, Herr Küntzel", um in Ihrem Stil zu bleiben.

Donnerstag, 20. März 2008

Hürriyet hetzt weiter

Dieser Beitrag erschien am 19.3.2008 auf www.stopislam.info, das der Moslemzensur zum Opfer fiel. Aber wir lassen uns den Mund nicht verbieten und posten alle alten Beiträge wieder - wider die Barbarei und die Zivilisationsphobie

Der Großangriff des türkischen Massenblattes auf Deutschland geht weiter. Nach den Brandanschlagsvorwürfen in Ludwigshafen ist jetzt ein Schulbuch im Visier der Opferrollenbereitsteller. Und zwar ein Schulbuch, das sich mit dem Brandanschlag in Solingen auseinandersetzt. Es hat nämlich nicht alle Deutschen pauschal als Nazis verdammt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet:
Worum geht es also in der kritisierten Textpassage, an der bisher weder Schüler noch Lehrer Anstoß genommen haben, obwohl das Arbeitsheft seit Jahren existiert? Das Stück ist ein Ausschnitt aus Kirsten Boies Jugendroman „Erwachsene Reden. Marco hat was getan“, den die Autorin 1995 nach dem Brandanschlag von Solingen veröffentlichte. Der junge Marco versucht darin einen von ihm verübten Brandanschlag, bei dem zwei Kinder ums Leben kamen, vor sich selbst zu rechtfertigen, was ihm schon im ersten Satz – „Marco sagt, so hat er es gar nicht gewollt“ – gründlich misslingt.

Um den Text dennoch als ausländerfeindlich zu verstehen, müsste man in Marco einen positiven Helden sehen, was – unschwer zu erkennen – die Intention des Textes ins Gegenteil verkehrte. Dass die „Hürriyet“ ihn skandalisiert, zeugt einmal mehr von dem mit Furor ausgebreiteten Unwillen, einen Beitrag zur Integration der Türken in Deutschland zu leisten. Statt zu vermitteln, treibt die türkische Boulevardpresse die von ihr selbst bemängelte Polarisierung mit Macht voran.

Ein Volk, da Genozide leugnet und landesinterne Konflikte per Militärputsch, Panzer oder Parteiverbot löst, braucht offenbar solche Kleinigkeiten, um sich vom tristen Alltag Vorderasiens abzulenken. Gekonnt spielt Hürriyet mit Klischees:
„Wir haben unser Leben dafür gelassen, dieses Land wieder aufzubauen. Müssen sie uns verbrennen, wenn die Arbeit erledigt ist? In diesem Buch wird den Kindern beigebracht, dass man anderen Menschen mit Hass begegnet“, wird eine Überlebende des Brandanschlags von der „Hürriyet“ zitiert

Nicht einmal der Hintergrund der Autorin wurde recherchiert:
Jeder, der sich mit den Büchern Kirsten Boies ein wenig beschäftigt hat, kennt ihr Bemühen um Toleranz gegenüber Ausländern und anderen Religionen. Zuletzt hat sie das in ihrem Jugendroman „Alhambra“ bewiesen, der von der Freundschaft zwischen einem christlichen, einem muslimischen und einem jüdischen Jungen handelt. Ebenso ist der Cornelsen Verlag darum bemüht, mit einer gezielten Textauswahl Schüler für die Folgen von Intoleranz zu sensibilisieren.

Ich bin jetzt mal gespannt, wie lange es dauern wird, bis dieses Schulbuch aus dem Lehrmittelkatalog gestrichen wird. Wer wird zuerst für mehr Toleranz und Sensibilität aufrufen?