Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton hat die Namen der Spender für seine Wohltätigkeitsstiftung veröffentlicht. Unter den Topspendern der William J. Clinton Foundation sind unter anderem das Königreich Saudi-Arabien sowie Ex-Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher. Wie die Stiftung gestrern mitteilte, spendete Saudi-Arabien zwischen zehn und 25 Millionen Dollar, Schumacher zwischen fünf und zehn Millionen.
Bedingung für Obama
Die Bekanntgabe der Spender hatte der gewählte US-Präsident Barack Obama zur Bedingung gemacht, die Ex-First-Lady Hillary Clinton zur Außenministerin zu ernennen.
Das Obama-Team hatte zeitweise befürchtet, es könnte zu Interessenkonflikten zwischen der Stiftung und der US-Außenpolitik kommen. Große Spender sind den Angaben zufolge auch Kuwait, Oman und Katar sowie Brunei
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Freitag, 19. Dezember 2008
Eilmeldung: Clinton von Saudi-Arabien finanziert
Aus Zeitmangel nur der link zum ORF:
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Good Morning, Saudi-Arabia
Einen direkten Einblick in den real existierenden Islam gewährt uns heute die Saudi Gazette. In der Rubrik "Lokales" erfahren wir heute, was Allahs eigenes Land macht, wenn sich plötzlich Verkehrsunfälle von Lehrerinnen häufen (Fahrsicherheitstrainings sind es nicht). Live aus dem Mittelalter:
The Ministry of Education on Tuesday banned recruitment of any female teacher from out of her region or transferring her out of the region of her appointment. The ministry has made it mandatory for the teachers to provide evidence showing that they have received their secondary education and reside in the area of their recruitment.
Aber die Saudi Gazette hat auch eine unfreiwillige Botschaft für alle sich in Europa unterdrückt fühlenden Moslems parat. Im Bericht über einen Streik zeigt die saudische Zeitung, wie Andersgläubige und Ausländer im Reich der Scharia behandelt werden. Diesen Leuten wird der Pass abgenommen und Lohn verweigert
Ali Muhammad Al-Khath’ami, Director of the Labor Office in Bisha, said the workers claimed that they have not received their salaries for several months and also asked for the company to hand over their resident permits (Iqamas).
und sollte einem das nicht passen, so wird ihm geholfen, sich schnellstmöglich zu verziehen:
The owner also promised to complete the departure procedures for those unwilling to continue their association with the company, Al-Khath’ami said.
Vielleicht sollten wir doch Teile der Scharia einführen und diese auf die Integrationsindustrie anwenden?
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Donnerstag, 2. Oktober 2008
Der lange Arm Saudi-Arabiens?
Vorgestern veröffentlichete Pat Condell sein neuestes Video "Willkommen in Saudi-Britannien" auf youtube. Der mittlerweile Starstatus unter den youtube-Usern genießende Brite war wie immer heftigen Anfeindungen ausgesetzt, das Video zog in 24 h 40000 Besucher an und war trotz der auf youtube grassierenden Moslemzensur das bestbewertete auf youtube, wie Condell auf seinem islamophil zensierten Restaccount bei youtube berichtet:
Nach meiner ersten Übersetzung und der soeben stattgefunden youtube-Zensur hat Nobunaga vom islamkritischen Forum "Die grüne Pest" eine Sonderschicht eingelegt und "Welcome to Saudi-Britain" mit der ersten, noch nicht ganz fehlerfreien Version untertitelt. Liveleak arrangiert sich weniger mit Diktatoren und Bekämpfern der Meinungsfreiheit und sendet weiterhin Pat Condell. Viel Spaß mit den Untertiteln, die verbliebenen restlichen Fehler werden bald ausgebessert, da dank Marcel, der trotz seiner anstehenden Diplomprüfung sich Zeit nahm, nun eine korrigierte Übersetzung vorliegt.
Aber wie kann es sein, dass so etwas passiert? Wie kann ein Video, das unglaubliche gute Bewertungen bekommt und am ersten Tag 40000 Seher anzieht, von einem Unternehmen, das zwar noch keinen Profit macht, aber definitiv Profit machen will, verbannt werden?
Schauen wir uns doch mal die Eigentumsstruktur von youtube an. Youtube ist mittlerweile eine 100%ige Tochterfirma von google.
Und wem gehört google? Da wird es etwas komplizierter: Es gibt zwei Arten von Aktien: Class-A und class-b Aktien. bei den class-a-Aktien ist eine Aktie eine Stimme wert, bei den class-b-Aktien ist eine Aktie zehn Stimmen wert.
Es gibt ungefähr 239 Millionen class-a-Aktien und ungefähr 82 Millionen class-b-Aktien.
Das heißt: 239 Millionen Stimmen der A-Aktien und 820 Millionen der B-Aktien.
Die B-Aktien sind in Händen der Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page, sowie dem google-CEO Eric Schmidt.
Diese Aktien haben zwar die meisten Stimmen, brachten aber kein neues Geld in die Firma, das sie den Gründern gehören.
Google holte sich Kapital über die Class-A Aktien von der Börse. Die Auflistung der größten Investoren, also jenes die fremdes Geld in die Firma brachten, ist auf Moneycentral zu finden:
Und hier findet man etwas sehr Interessantes. Obwohl es abertausende Investmentfonds gibt, ist Fidelity unter den 15 größten Fondsinvestoren mit 3 Fonds vertreten: dem Fidelity Contrafund, dem Fidelity Growth Company Fund und dem Fidelity Magellan Fund. Zufall?
Schauen wir uns einmal an, wem die Fondsgesellschaft Fidelity gehört: Fidelity ist nicht börsenotiert, also muss Fidelity nicht bekannt geben, wer seine Eigentümer sind. Laut Wikipedia kontrolliert die Gründerfamilie Johnson die Hauptanteile an Fidelity, ABER:
Die größte Anteilseignerin hat also einen wesentlichen Teil ihrer Anteile verkauft und keiner weiß wohin. Auf der Homepage von Fidelity steht gar nichts zu den Eigentumsverhältnissen.
Na, welches Land hat denn viel Geld durch Öl? Man sollte diese Möglichkeit durchaus in Betracht ziehen.
THE VIDEO HAD OVER 40,000 HITS IN THE 24 HOURS IT WAS UP, AND IT WAS THE TOP RATED VIDEO ON THE WHOLE OF YOUTUBE. YOU CAN STILL SEE IT AT MY WEBSITE
Nach meiner ersten Übersetzung und der soeben stattgefunden youtube-Zensur hat Nobunaga vom islamkritischen Forum "Die grüne Pest" eine Sonderschicht eingelegt und "Welcome to Saudi-Britain" mit der ersten, noch nicht ganz fehlerfreien Version untertitelt. Liveleak arrangiert sich weniger mit Diktatoren und Bekämpfern der Meinungsfreiheit und sendet weiterhin Pat Condell. Viel Spaß mit den Untertiteln, die verbliebenen restlichen Fehler werden bald ausgebessert, da dank Marcel, der trotz seiner anstehenden Diplomprüfung sich Zeit nahm, nun eine korrigierte Übersetzung vorliegt.
Aber wie kann es sein, dass so etwas passiert? Wie kann ein Video, das unglaubliche gute Bewertungen bekommt und am ersten Tag 40000 Seher anzieht, von einem Unternehmen, das zwar noch keinen Profit macht, aber definitiv Profit machen will, verbannt werden?
Schauen wir uns doch mal die Eigentumsstruktur von youtube an. Youtube ist mittlerweile eine 100%ige Tochterfirma von google.
Und wem gehört google? Da wird es etwas komplizierter: Es gibt zwei Arten von Aktien: Class-A und class-b Aktien. bei den class-a-Aktien ist eine Aktie eine Stimme wert, bei den class-b-Aktien ist eine Aktie zehn Stimmen wert.
Es gibt ungefähr 239 Millionen class-a-Aktien und ungefähr 82 Millionen class-b-Aktien.
Das heißt: 239 Millionen Stimmen der A-Aktien und 820 Millionen der B-Aktien.
Die B-Aktien sind in Händen der Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page, sowie dem google-CEO Eric Schmidt.
Diese Aktien haben zwar die meisten Stimmen, brachten aber kein neues Geld in die Firma, das sie den Gründern gehören.
Google holte sich Kapital über die Class-A Aktien von der Börse. Die Auflistung der größten Investoren, also jenes die fremdes Geld in die Firma brachten, ist auf Moneycentral zu finden:
Und hier findet man etwas sehr Interessantes. Obwohl es abertausende Investmentfonds gibt, ist Fidelity unter den 15 größten Fondsinvestoren mit 3 Fonds vertreten: dem Fidelity Contrafund, dem Fidelity Growth Company Fund und dem Fidelity Magellan Fund. Zufall?
Schauen wir uns einmal an, wem die Fondsgesellschaft Fidelity gehört: Fidelity ist nicht börsenotiert, also muss Fidelity nicht bekannt geben, wer seine Eigentümer sind. Laut Wikipedia kontrolliert die Gründerfamilie Johnson die Hauptanteile an Fidelity, ABER:
His daughter, Abigail Johnson, was once the largest single shareholder with about 25%, but in October 2005, it was reported that she had sold a "significant" portion of her shares to family trusts, and that there are doubts as to whether she is still in line to succeed her father. [2]
Die größte Anteilseignerin hat also einen wesentlichen Teil ihrer Anteile verkauft und keiner weiß wohin. Auf der Homepage von Fidelity steht gar nichts zu den Eigentumsverhältnissen.
Na, welches Land hat denn viel Geld durch Öl? Man sollte diese Möglichkeit durchaus in Betracht ziehen.
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Freitag, 26. September 2008
Zeitreise ins Mittelalter
H.G. Wells´s Zeitmaschine muß nicht mehr gebaut werden. Dank des Islam erfahren wir täglich mehr über das Alltagsleben im Mittelalter. Nachrichten aus diesem Zeitalter, genauer gesagt Saudi-Arabien, findet man heute in der Zeit. Da in Allahs eigenem Land die Männer durch Zwangsverschleierung der Frauen schon vor ihren eigenen Blicken geschützt werden, sind jetzt auch die Frauen dran. Wer allerdings glaubt, dass jetzt auch Männer bei 45 Grad ohne Deo in der Wüste herumlaufen, täuscht sich:
Die Aussage des Scheichs liefert in ihrer Begründung auch historische Aufschlüsse darüber, wie wenig Kontrolle man im Mittelalter über seine Triebe hat:
Zwar gibt es ein paar Proteste von (nicht wahlberechtigten) Frauen, aber den meisten Männern geht das noch gar nicht weit genug:
Und was macht die Zeit? Eine lustige Überschrift mit dem Titel:
In einer Sendung des arabischen TV-Senders "Al-Madschd" schlug Scheich Mohammed al-Habdan vor, die Frauen sollten, wenn sie zum Einkaufen gehen, nicht nur den Körper, das Haar und das Gesicht mit Schleiern verhüllen, sondern auch ein Auge.
Die Aussage des Scheichs liefert in ihrer Begründung auch historische Aufschlüsse darüber, wie wenig Kontrolle man im Mittelalter über seine Triebe hat:
Ansonsten seien ihre Blicke vor allem für unverheiratete Männer schwer zu ertragen. Alternativ könnten sie auch ein Netz vor den Augen tragen mit einem dünnen schwarzen Tuch darüber, das sie zum Betrachten der Ware kurz lüften könnten.
Zwar gibt es ein paar Proteste von (nicht wahlberechtigten) Frauen, aber den meisten Männern geht das noch gar nicht weit genug:
Es fanden sich aber auch Kommentare saudischer Männer, die erklärten, Frauen sollten ohnehin nicht ohne Begleitung ihres Ehemannes oder eines männlichen Verwandten das Haus verlassen.
Und was macht die Zeit? Eine lustige Überschrift mit dem Titel:
Islam: Gelehrter: Frauen sollen Pirat werden
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Freitag, 18. Juli 2008
Affen, Schweine und die Todesstrafe
Saudi-Arabien macht es wieder einmal vor, wie islamisch gelebte Toleranz aussieht. Trotz gegenteiliger Versprechen erscheinen dort noch immer Schulbücher, die Andersgläubige als Affen und Schweine bezeichnen, und wo die Todesstrafe für Homosexualität gefordert wird. Die National Post aus Kanada berichtet:
Nina Shea, die Autorin der Studie des renommierten Hudson Institute, spricht sogar von gezielter staatlicher Indoktrination, um eine Generation von Freiheitshassern heranzuzüchten:
Die Saudis geloben zwar Besserung,
doch taten sie das auch schon in der Vergangenheit, ohne danach Taten zu setzen. Es gibt ja genug Dhimmis, die immer wieder darauf hineinfallen:
Zusammengefasst die "Highlights" des Religionsunterrichts der Religion des Friedens:
Despite a promise to remove attacks on other faiths from the public school curriculum, Saudi Arabia's state-produced textbooks still refer to Jews and Christians as apes and swine, insist that Jews conspire to take over the world and on Judgment Day "the rocks or the trees" will call out to Muslims to kill the Jews, says the Washington-based Hudson Institute, a conservative think-tank.
Nina Shea, die Autorin der Studie des renommierten Hudson Institute, spricht sogar von gezielter staatlicher Indoktrination, um eine Generation von Freiheitshassern heranzuzüchten:
It radicalizes those who are indoctrinated with it. The aim is to radicalize students to hate the West, hate non-Muslims, to hate Jews, and to say that killing is sanctioned by God. Saudi Arabia is making every effort to make it mainstream in the Muslim world and make it the dominant interpretation of Islam."
Die Saudis geloben zwar Besserung,
Ms. Shea said Saudi Arabia agreed to make changes after pressure from the United States.
doch taten sie das auch schon in der Vergangenheit, ohne danach Taten zu setzen. Es gibt ja genug Dhimmis, die immer wieder darauf hineinfallen:
The international human rights lawyer said her latest study looked at the textbooks used in the 2007-08 school year. But she found little difference from the books studied for her first report and does not believe the Saudis will meet the September deadline. Rather, she believes they agreed to make the changes as a "publicity ploy."
Zusammengefasst die "Highlights" des Religionsunterrichts der Religion des Friedens:
Homosexuality is one of the most disgusting sins and greatest crimes. It is a vile corruption that goes against nature and it is one of the most corrupting and hideous sins.
They are the people of the Sabbath, whose young people God turned into apes, and whose old people God turned into swine to punish them. The apes are Jews, the keeper of the Sabbath; while the swine are the Christian infidels of the communion of Jesus.
The Jews exploited the French Revolution to fight against religion, break down values, and spread meaningless slogans. They had a hand in planning the revolution and its code of morals. The Jews played a role in starting the First World War.
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Donnerstag, 3. Juli 2008
Sklaverei mitten in Europa
Einen Blick in die von Mark Steyn berechnete Zukunft gestattete uns heute die Welt: In Brüssel wurde eine arabische Adelsfamilie hochgenommen, die sich 17 Sklaven hielt. Mitten im Herz der EU hat keiner etwas bemerkt:
Erst einFluchtversuch machte die Behörden aufmerksam:
Offenbar fühlten sich die Sklavenhalter in der europäischen Kolonie wíe zu Hause:
Wie bei Sklavenhaltern so üblich, wurde natürlich auch Sklavenhandel betrieben:
Das wirft ein bezeichnendes Licht auf Europa: Mitten in der Schaltzentrale der EU, in einem Luxushotel, das von Spitzenpolitikern frequentiert wird, floriert der Sklavenhandel. Keiner will was sehen, die sonst allgegenwärtigen Arbeitsinspektorate bekommen auch nichts mit - alles Einzelfälle.
17 Männer und Frauen aus Marokko, Tunesien, Ägypten, dem Irak, Syrien, Indien, den Philippinen, Indonesien und dem Sudan sollen in den noblen Gemächern (des Luxushotels "Conrad", Anm.) behandelt worden sein wie persönlicher Besitz.
Erst einFluchtversuch machte die Behörden aufmerksam:
Ausgelöst wurde die Operation durch zwei Frauen, die am vergangenen Freitag bei der Polizei ausgesagt hatten, über Monate in dem Hotel von einer Familie aus den Vereinigten Arabischen Emiraten fast wie Gefangene gehalten und ausgebeutet worden zu sein. Eine der Ausländerinnen war am Brüsseler Flughafen aufgegriffen worden, als sie versuchte, aus dem Land zu fliehen
Offenbar fühlten sich die Sklavenhalter in der europäischen Kolonie wíe zu Hause:
Ihre Pässe seien eingezogen worden, sie hätten sich nicht frei bewegen können, berichteten die beiden Frauen, die mit ihrer Aussage den Stein ins Rollen gebracht hatten. Die Bediensteten seien gezwungen worden, für einen Hungerlohn von höchstens 500 Euro im Monat nahezu ohne Pause zu arbeiten. Die Frauen haben sich verschleiert aus dem Hotel geschlichen und befinden sich aus Angst vor Racheakten der Familie in einem Versteck. Schon zuvor, so hieß es, hätten andere der Diener, Köche und Zimmermädchen die Flucht versucht, seien aber von den Leibwächtern der Prinzenfamilie aufgegriffen und zurückgebracht worden.
Wie bei Sklavenhaltern so üblich, wurde natürlich auch Sklavenhandel betrieben:
Doch es gebe deutliche Hinweise darauf, dass wirtschaftlicher Nutzen aus Menschenhandel gezogen worden sei, sagte der Leiter der Operation, Claude De Doyard.
Das wirft ein bezeichnendes Licht auf Europa: Mitten in der Schaltzentrale der EU, in einem Luxushotel, das von Spitzenpolitikern frequentiert wird, floriert der Sklavenhandel. Keiner will was sehen, die sonst allgegenwärtigen Arbeitsinspektorate bekommen auch nichts mit - alles Einzelfälle.
Mittwoch, 2. Juli 2008
Youtube und Islam, Teil 29
Nachdem wir in Teil 28 genau sahen, wie man die gefährliche Freiheit wegsprengt, liefert uns heute ein islamischer "Geistlicher" die theoretischen Grundlagen dazu: ein saudi-arabischer Kirchenmann referiert über die Gefahren die Freiheit in ihren verschiedenen Abstufungen und über die Vorzüge des islamischen Strafrechts.
Das Video ist im arabischen Originalwortlaut mit englischen Untertiteln, die deutsche Übersetzung wie immer darunter.
Die Übersetzung:
Das Video ist im arabischen Originalwortlaut mit englischen Untertiteln, die deutsche Übersetzung wie immer darunter.
Die Übersetzung:
Manche dieser Ketzer sagen: "Der Islam ist nicht Privatbesitz von irgend jemandem."
Was wollen diese Leute?
Sie sagen: "Keine Sekte hat ein Monopol auf den Islam."
Was wollen diese Leute?
Sie sagen: "Wir wollen die Regeln erstellen."
Ein Ignoranter, der kein Arabisch kann und kein Wissen über islamische Rechtsprechung hat, will Regeln erstellen?
Sie sagen: "Wir interpretieren die Texte neu."
Es gibt da eine sehr gefährliche Verschwörung gegen die islamische Religion in Zeitungen und in dem, was diese Leute sagen.
Ein Journalist oder einer dieser Unwürdigen will...
Diese Leute sind eine Mischung aus westlichen, lokalen und importierten Ideologien, aber sie wollen ihre Ansichten mit Bezug auf religiöse Regeln ausdrücken.
Aber das ist das Vorrecht religiöser Gelehrter, nicht von Ignoranten.
Das Vorrecht wissender Leuten, nicht von Narren oder Ketzern.
Das Problem ist, daß sie eine Debatte darüber eröffnen möchten, ob im Islam, im Christen- oder im Judentum die Wahrheit die liegt.
Mit anderen Worten: sie wollen alles für deine Debatte öffnen.
Jetzt wollen sie alle Themen für Debatten öffnen. Das ist es.
Es fängt mit Gedankenfreiheit an, es geht weiter mit Redefreiheit und endet mit Glaubensfreiheit.
Also wo ist die Verschwörung?
Sie sagen: Laßt uns Gedankenfreiheit im Islam haben.
Also, was wollen sie?
Sie sagen: "Ich will dazu meine Gedanken ausdrücken.
Ich will mich selbst ausdrücken, ich will sprechen und zum Beispiel sagen, daß es im Islam Schlupflöcher gibt, oder daß im Christentum die Wahrheit liegt."
Dann werden sie über Glaubensfreiheit reden und sagen, daß jeder das Recht hat, an das zu glauben, was er will:
"Wenn du ein Abtrünniger werden willst, nur zu."
"Lust auf Buddhismus? Verlaß den Islam und geh zum Buddhismus."
Kein Problem. Das ist alles, worum es bei der Glaubensfreiheit geht.
Sie wollen Freiheit für alles.
Das, was sie wollen, ist sehr gefährlich.
Gedankenfreiheit - mit Einschränkungen - ist ein Segen.
Der Islam fordert Denken, zur Interpretation und zum Gebrauch des Gehirns.
Aber Ketzerfreiheit, die es jedem erlaubt, alles im Islam zu kritisieren, wie zum Beispiel zu sagen, daß er die Bestrafung von Ketzerei oder die Strafe für Alkohol oder die Steinigung von Ehebrechern nicht mag: das ist Barbarentum.
Sie fragen: Warum soll einem Dieb die Hand abgehackt werden?
Manche von ihnen sagen, dass das "zu viel" ist.
Zum Teufel mit ihnen und ihrem verfaultem Gehirn.
Falls man diese Bestrafung abschafft, dann wird man den Anstieg der Diebstähle sehen.
Andererseits halten die Leute ihr Eigentum wegen dieser Strafe für sicher.
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Dienstag, 1. Juli 2008
Urlaub im Kasernenhof
ie naiv rückständig die öffentlichen Vertreter Saudi-Arabiens sind, beweist ein heute erschienener Artikel der Welt. Nachdem man sich jahrzehntelang auf den nicht enden wollenden wachsenden Reichtum durch Glück (sprich Öl) verlassen hatte, will man jetzt schön langsam mal auf andere Wirtschaftszweige diversifizieren: Touristen sollen Allahs eigenes Land besuchen. Ihre harte Währung ist hochwillkommen im Land, das auf das zu Ende gehende Ölzeitalter blickt. Allerdings müssen sich die Touristen nach den Wünschen der Gastgeber richten und nicht - wie überall sonst auf der Welt - die Gastgeber nach den Touristen:
Die Doppelmoral gilt nur für Moslems, die Ungläubigen müssen sich islamischen Regeln unterwerfen:
Dafür gibt es ein paar Sehenswürdigkeiten, die man sonst kaum wo auf diesem Planeten findet:
sofern man die Gnade hat, überhaupt einreisen zu dürfen:
Wenn man dann mal drinnen ist im Land der Doppelmoral, dann wird man ganz besonders herzlich umsorgt:
Wer glaubt, daß in Saudi-Arabien nur die Geschlechter getrennt werden, liegt ordentlich daneben:
Dabei ist das noch richtig großzügig, denn die größten Sehenswürdigkeiten darf man nicht einmal gegen Abführung einer Dhimmi-Steuer sehen:
Wer aufgrund des Kulturverbots sich anderweitig unterhalten möchte, hat Pech gehabt: außer Einkaufen ist nicht viel möglich:
Und selbst Archäologen müssen religiös korrekt arbeiten:
Offenbar hat es sich in Saudi-Arabien noch nicht herumgesprochen, daß es beim Versuch, ein frauenfeindliches Land touristisch zu erschließen, wenig zielführend ist, eine Frau als Journalistin einzuladen.
Kein Wunder, daß Judkas Strittmaters Artikel so anfängt:
Aber dazu braucht es auch keine Reisejournalisten, jeder weiß, worauf er sich bei einem Urlaub in Saudi-Arabien einläßt:
Ein glitzerndes und blinkendes Urlaubsziel wie Dubai, in dem mittlerweile sogar russische Prostituierte ihren Dollar machen, werde Saudi-Arabien auch in Zukunft nicht sein, sagt Ahmed Mostafa, unser Reiseführer und Chef der Reiseagentur „Sadd Al-Samallaghi Establishment“. Auch einen Tauchtourismus wie auf der anderen Seite des Roten Meeres, in Ägypten, werde man nicht fördern. Weder dürften sich in Zukunft Bikinischönheiten an öffentlichen Stränden aalen, noch würde man für westliche Besucher das strenge Alkoholverbot aufheben.
Die Doppelmoral gilt nur für Moslems, die Ungläubigen müssen sich islamischen Regeln unterwerfen:
Wer kommt, muss sich also mit alkoholfreiem Bier abfinden. So wie die Saudis, zumindest offiziell.
Dafür gibt es ein paar Sehenswürdigkeiten, die man sonst kaum wo auf diesem Planeten findet:
Wer kommt, sollte zudem wissen, dass er sich in einem Land befindet, in dem Menschen öffentliche Hinrichtungen besuchen wie Fußballspiele und schon das Schimpfen auf den Propheten Mohammed den Tod durch das Schwert bedeuten kann. Wer kommt, wird eine streng nach Geschlechtern getrennte Gesellschaft vorfinden, in der Frauen nicht Auto fahren oder wählen dürfen, in der weibliche Studenten, von denen es viel mehr gibt als männliche, ihren Professor nur vom Monitor kennen und in der Touristinnen die Nutzung des Fitnessraums und des Schwimmbades in ihrem Hotel untersagt ist
sofern man die Gnade hat, überhaupt einreisen zu dürfen:
Ganz davon abgesehen, dass Verschleierungszwang auch für sie besteht und sie (die Touristinnen, Anm.)ohnehin nicht einreisen dürfen, wenn sie jünger als 30 Jahre sind.
Wenn man dann mal drinnen ist im Land der Doppelmoral, dann wird man ganz besonders herzlich umsorgt:
Manchmal stoppt uns ein Sicherheitsmann der Regierung und zählt durch. Wir sollen uns willkommen fühlen, aber sicher ist sicher.
Wer glaubt, daß in Saudi-Arabien nur die Geschlechter getrennt werden, liegt ordentlich daneben:
Jeddah, die Stadt am Roten Meer, ist die Endstation unserer Reise. Hier werden Muslime getrennt von Nicht-Muslimen in Extra-Terminals auf dem Flughafen abgefertigt
Dabei ist das noch richtig großzügig, denn die größten Sehenswürdigkeiten darf man nicht einmal gegen Abführung einer Dhimmi-Steuer sehen:
und von hier sind es nur 75 Kilometer bis nach Mekka, der Stadt, zu der Nicht-Muslime keinen Zutritt haben.
Wer aufgrund des Kulturverbots sich anderweitig unterhalten möchte, hat Pech gehabt: außer Einkaufen ist nicht viel möglich:
Auf seiner Corniche, der 60 Kilometer langen Prachtstraße, irrlichtert saudischer Ölreichtum, Shoppingmalls so groß wie Fußballstadien, als Ersatz für Kino und Theater, die verboten sind.
Und selbst Archäologen müssen religiös korrekt arbeiten:
Hier in der Nähe gräbt auch der Libanese Mahammad al-Daire nach vorislamischen Kulturen, bittet uns aber um Diskretion. Er fürchtet die blinde Zerstörungswut der Anwohner, die – kriegen sie Wind davon – die Fundstücke glatt zerstören würden, weil sie aus der Jahiliyya stammen, der „Zeit der Finsternis“, aus vorislamischer Ära.
Offenbar hat es sich in Saudi-Arabien noch nicht herumgesprochen, daß es beim Versuch, ein frauenfeindliches Land touristisch zu erschließen, wenig zielführend ist, eine Frau als Journalistin einzuladen.
Kein Wunder, daß Judkas Strittmaters Artikel so anfängt:
Saudi-Arabien öffnet sich dem Tourismus und empfängt gern Besucher aus dem Westen. Für die gelten jedoch strenge Regeln. Das fängt beim Verschleierungszwang bei weiblichen Reisenden an – und kann schlimmstenfalls mit dem Tod durch das Schwert wegen Gotteslästerung enden.
Aber dazu braucht es auch keine Reisejournalisten, jeder weiß, worauf er sich bei einem Urlaub in Saudi-Arabien einläßt:
Die Boeing der staatlichen Fluglinie Saudia, die in den Himmel über München steigt, ist gähnend leer: Der obligatorische Flugzeugprediger vom Tonband, der mit Geisterbahnstimme Allah huldigt und diesen Flug segnet, verklingt ungehört, und im „Prayer-Room“ hinter Sitzreihe 61 werden später, in der Luft, gerade mal zwei Gebetsteppiche ausgerollt. Will denn niemand nach Saudi-Arabien?
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