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Sonntag, 1. Februar 2009

Hohes Mitglied der Grünen wendet sich an stopislam.info

Dieser Beitrag erschien am 31.1.2009 auf www.stopislam.info, das der Moslemzensur zum Opfer fiel. Aber wir lassen uns den Mund nicht verbieten und posten alle alten Beiträge wieder - wider die Barbarei und die Zivilisationsphobie.

dönmez
Nach den alarmierenden Nachrichten der letzten Tage (Hexenprozess gegen Susanne Winter, Integrationsstudie in Deutschland, Islamlehrerstudie in Österreich) scheinen jetzt mehr und mehr Leute im öffentlichen Blickpunkt aufzuwachen. Gestern war es Michael Fleischhacker, Chefredakteur der "Presse", mit einem Leitartikel, der zwar den obligatorischen Seitenhieb auf die einzige Partei, die die Bedrohung bisher erkannt hat, verteilte.

Und heute war eine Überraschung in unserem Postfach: Von einer hohen Stelle der Grünen, auf deren ausdrücklichen Wunsch wir keinen Namen nennen dürfen, erreichte uns Post, die uns auf etwas aufmerksam machte. Wir wurden gebeten über die neueste Presseaussendung Efgani Dönmezs, der schon im Vorjahr mit Aussagen über "Kameltreiber in Anatolien" so gar nicht auf Parteilinie der Grünen war, zu veröffentlichen. Wir wissen nicht, warum dies geschah, kommen dieser Bitte selbstverständlich gerne nach und veröffentlichen die Presseaussendung ungekürzt.

Natürlich muß Dönmez auch noch etwas relativieren (Parteidruck?), aber es könnte sich hier eine Abkehr von der "es-gibt-kein-Problem"-Parteilinie, die hauptsächlich von Leuten, die nie mit den Problemen konfrontiert waren, vorgegeben worden war.
Grüne OÖ. / HIRZ / DÖNMEZ / Integration / Ausbildung / ReligionslehrerInnen

Grüner Bildungssprecher Klubobmann Gottfried HIRZ /
Grüner Bundesrat Efgani DÖNMEZ:
Zur Islam-Studie: Die Ausbildung von Religions­lehrerInnen hat bei jeder Religionsgemeinschaft den demokratischen Grundwerten unserer Gesellschaft zu entsprechen

„Die Ausbildung der ReligionslehrerInnen hat auf der Basis der demokratischen Grundwerte unserer Gesellschaft zu erfolgen und braucht eine staatliche Legitimation in Form einer Lehramtsbefähigungsprüfung, die an einer Pädagogischen Hochschule mit Öffentlichkeitsrecht abgelegt werden muss“, verlangt der Grüne Bildungssprecher Klubobmann Gottfried Hirz angesichts der aktuellen Debatte um Islam und Imame. Hirz: „Denn nicht nur, dass auch diese LehrerInnen vom Staat bezahlt werden und diesem daher ein gewisses Mitspracherecht eingeräumt werden muss, ist es eine demokratiepolitische Selbstverständlichkeit, unsere demokratischen Grundwerte wie Freiheit, Frieden und Gleichstellung von Mann und Frau als unverhandelbare Grundlage für jedwede Form des Unterrichts herzunehmen.“

In dieselbe Kerbe schlägt auch der Grüne Bundesrat Efgani Dönmez: „Als kritisch, säkularer Muslim habe ich auf diese Entwicklungen seit Jahren hingewiesen. Die publizierte Studie untermauert nun wissenschaftlich die vorhandenen Bereiche, welche dringend verbessert gehören.“ In der Konflikttheorie gibt es verschiedene Ansätze und Methoden, um auftretende Konflikte zu lösen. Jedoch bei divergierenden Werthaltungen gibt es keine Lösung, denn Werte sind unverhandelbar. Hier gilt es klar und transparent Position zu beziehen: Was will man? Und was will man nicht in einer Gesellschaft?
Dönmez: „Ich möchte keine Multiplikatoren, welche mit Haltungen und Handlungen gegen Rechtsstaat, Demokratie und gegen die Trennung von Staat und Religion in Erscheinung treten.“

Trennung von Staat und Religionsgemeinschaften

Der Einfluss der politischen Kräfte aus der muslimischen Welt reicht weit in unsere Gesellschaft hinein. Manche der islamischen Organisationen, die behaupten, Muslime zu vertreten, sind Verbände des politischen Islam. Solange dieser Einfluss nicht zurückgedrängt wird, werden Schwierigkeiten in diesem Bereich kaum seriös zu lösen sein.

Eine Möglichkeit wäre, dem entgegenzuwirken, indem man den Ausbau der innerösterreichischen Ausbildungsmöglichkeit für Imame unterstützt, damit der hohe Bedarf aus dem Inland abgedeckt werden kann. Weiters ist es wichtig, sich genau anzusehen, welche Personen die heranwachsenden Multiplikatoren unterrichten.

Die Trennung von Staat und Religionsgemeinschaften in Österreich setzt eine Gleichbehandlung aller Religionsgemeinschaften voraus. Gleichzeitig müssen jedoch die demokratischen Grundwerte eines Rechtsstaates geschützt werden. Das bedeutet, diese Trennung darf weder zu einem Abbruch des Dialogs mit islamischen Gruppierungen führen, noch eine pauschale Kriminalisierung der Muslime in Österreich beinhalten. Wir müssen in Österreich die sekulären Muslime, welche in der überwiegenden Mehrheit sind, unterstützen. So lange es Personen in Österreich gibt, welche Mehrfachfunktionen bekleiden, welche Politik und Religion vermischen und eine daraus fehlgeleitete Integrationspolitik betreiben, so lange wird es keine ernstgemeinte Lösung des Problems geben.

Wir glauben, daß es mehr Querdenker und Realitätskundige wie Efgani Dönmez in diesem Land braucht, und sind außerdem der Meinung, daß Mohammed nach heutigen Maßstäben ein Kinderschänder ist.
pa grüne

Freitag, 19. Dezember 2008

Krista Sager
Seit 9. November diesen Jahres steht auf abgeordnetenwatch.de folgende Anfrage an die grüne Bundestagsabgeordnete Krista Sager aus Hamburg-Mitte:
Sehr geehrte Frau Sager,
wann setzen sich die Grünen wieder für Frauenrechte ein?
Warum ziehen sich die Grünen immer mehr zurück, wenn es um Frauenrechte geht?
In Ihrer Stadt wird vor dem Gericht gerade ein Fall behandelt, der beinahe unglaublich ist.
Eine 18-Jöährige wird von 5 Tätern vergewaltigt. Es wurde von 3 Verdächtigten das Sperma in der Frau sichergestellt. Auch auf den Geschlechtsteilen der jungen Männer befanden sich Spuren des Opfers. Dennoch zweifelt die Verteidigung an irgendeiner Schuld der Täter. Auch Zeugen reichen anscheinend nicht aus. Wie kann das möglich sein? www.bild.de
Frau Sager, ich möchte von Ihnen heute wissen, für wen Sie sich einsetzen würden. Auf der einen Seite haben wir 5 Täter mit Migrationshintergrund und auf der anderen Seite eine deutsche Frau als Opfer.
Frau Sager, was tun Sie persönlich aktiv für Frauenrechte?
Wie stellen Sie sich eine Integration von Moslems vor, die ein Frauenbild haben, das mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar ist?
Was halten Sie von der Zwangsehe? Sollten Zwangsehen unter härteren Strafen gestellt werden, oder reicht die heutige Praxis für Sie aus?
Warum geht Bündnis 90/Grüne, die eine demokratische Partei darstellt, nicht härter gegen Religionen in Deutschland vor, in denen die Frau keine Gleichberechtigung hat?
Sind Ihnen die Wählerstimmen der Migranten so wichtig, dass Sie dabei die Rechte der Frauen im Islam vernachlässigen?

Der Islam verbietet Homosexualität. Im iranischen Strafrecht (Art. 108-134) wird gleichgeschlechtlicher Verkehr mit dem Tode bestraft. Homosexuelle Frauen werden mit Peitschenhieben auf den rechten Weg gebracht.
Frau Sager, wann haben Sie sich das letzte Mal für Homosexuelle aktiv eingesetzt?
Was tun Sie persönlich, um Homosexuelle vor Übergriffen durch Moslems zu schützen?
Können wir Bündnis90/Grüne noch trauen?

Ich bedanke mich für Ihre Antworten
mfg
Frank Borgmann

Die Dame, die 3 anzeigenpflichtige Nebenbeschäftigungenangibt und gegen Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes gestimmt hat, hat in den 40 Tagen seit der Fragestellung noch keine Antwort zuwege gebracht.
Faulheit oder Feigheit, das ist hier die Frage.

Dienstag, 30. September 2008

Das Ende der ÖVP?

Die Islamkritiker Österreichs dürfen jubeln: Aller Voraussicht nach werden bei der nächsten Wahl die beiden islamkritischen Parteien FPÖ und BZÖ wieder gewinnen. Ob das in 6 Monaten oder 5 Jahren ist, ist prinzipiell egal und wird sich höchstwahrscheinlich nur auf die Höhe der Zugewinne auswirken.

Dafür wurden die Weichen heute gestellt: Anstatt sich auf ihren bürgerlichen Grundwerte rückzubesinnen und FPÖ und BZÖ mit ähnlicher Islam-, aber intelligenterer Ausländer- und marktorientierterer Wirtschaftspolitik Paroli zu bieten, hat die ÖVP versucht, die SPÖ zu kopieren, und einem Ökosozialen mit austauschbaren Allerweltspositionen die Parteiführung anvertraut: der seit 5 Jahren amtierende Landwirtschafts- und Umweltminister, auf Neusprech "Lebensminister", Josef Pröll wurde heute mit 40 Jahren geschäftsführender Bundesparteiobmann geworden, wobei das "geschäftsführend" bald wegfallen wird.

Warum der Versuch einer Kopie? Werner Faymann ist ein Mann ohne Ecken und Kanten, aalglatt und beliebig - aber er hat sich auf sozialistische Kernthemen spezialisiert: Umverteilung und Schuldenmachen. Josef Pröll kann genauso mit Gott und der Welt, ist allseits beliebt, aber trotzdem läßt er sich auf nichts festnageln. Der Mann, der genauso wie sein rotes Pendant keinerlei Erfahrungen in der Privatwirtschaft vorzuweisen hat, kommt zwar aus dem konservativen Bauernbund, befürwortet aber die Homoehe, war im Kabinett Schüssel-II dabei, ist ein bißchen für den Klimaschutz, etc. Am Ende weiß man bei Faymann Retroaustromarxismus aber, wofür er steht, Prölls Positionen gehen im Bündewirrwarr mit den Hofräten Hinsichtl und Rücksichtl vollkommen unter.

Aber zurück zur Position der Islamkritiker: Sie sind ja in der ersten Runde der Koalitionsgespräche nur Statisten, da der Bundespräsident nächste Woche den Vorsitzenden der stärksten Partei beauftragen wird, eine Regierung zu bilden. Und Werner Faymann will weder mit Blau, noch mit Orange. Mit Grün schon, aber dazu braucht es einen Dritten, also bleibt nur sein Lieblingspartner: die ÖVP.
Unter Pröll wird sich diese ÖVP, da vollkommen positionslos, auf der harten Oppositionsbank schwertun. Und sollte man wirklich seit 22 Jahren das erste Mal auf all die Annehmlichkeiten wie Chauffeur, Dienstwagen und viele kleine Extras mehr verzichten, nur um die Partei, die kaum erneuerbar ist, zu erneuern zu versuchen? Da lockt doch die scheinbare Stabilität eines Werner Faymann. Und Pröll wird, so es nicht einen Aufstand oder eine Parteispaltung geben wird, gerne in eine sogenannte "Große Koalition" gehen. Dass die ÖVP dabei gefressen werden wird wie in den 13 Jahren von 1986 bis 1999 als Juniorpartner in derselben unheiligen Allianz, dürfte den Neffen des niederösterreichischen Landeshauptmannes nicht stören. Der Pensionsanspruch ist dann schon gesichert.

Das ist der erste Grund zum Jubeln für das islamkritische Lager. Die Wahrscheinlichkeit für eine "Große Koalition" ist sehr hoch und damit die Chancen für weitere Unzufriedene bei den nächsten Wahlen, die dann wohl erst in 5 Jahren, dann aber mit mehr eingebürgerten Türken stattfinden werden, noch höher. Was lange wächst, ist am Ende widerstandsfähiger.

Sollte es wider Erwarten keine "Große Koalition" geben, so sind die Zukunftsaussichten ebenfalls rosig. Die ÖVP hat mit der Wahl dieses Vorsitzenden das Wählerpotential rechts der "Mitte" aufgegeben und will im pseudoliberalen, linksgrünintellektuellen, urban-schicken Mainstreameinheitsbrei nach Wählern fischen. Und bis der Geburtendschihad das Wahlalter erreicht, gibt es noch eine Mehrheit rechts der Mitte, diese Wahl hat dies wieder bewiesen.

Gleichzeitig ist bei Scheitern von Verhandlungen zu einer "Großen Koalition" die SPÖ gehörig unter Druck. Mit den Grünen hat sie keine Mehrheit und BZÖ und FPÖ hat sie vor der Wahl mehrmals dezidiert als Partner ausgeschlossen. Die SPÖ müßte der FPÖ also einen Köder geben, und da Strache und Haider hoffentlich aus 1999 gelernt haben, kann das nur das Innenministerium sein. Faymann dürfte das für einen bezahlbaren Preis halten: Er darf fleißig Schulden machen und Almosen verteilen, seine zukünftigen Wähler sind schon geboren und fleißig am sich fortpflanzen, da tut ihm ein energisches Einschreiten gegen Asylmißbrauch nicht mehr weh.

Strache kann aber mit Faymann ruhig hoch pokern, er hat als Alternative eine permanent regierungsgeile ÖVP, die notfalls auch mit Haider in eine Dreierkoalition gehen würde.

Egal welches Szenario auch kommt, es scheint derzeit äußerst unwahrscheinlich, dass sich eine derzeitige ÖVP, die sich bei einem Herz-Lungen-Kollaps einen Visagisten anstelle eines Notarztes holt, mittelfristig wieder zu alter Bedeutung gelangt. Der Untergang der Democrazia Cristiana, auch wenn dieser aus anderem Anlaß geschah, ist in diesem Falle wohl eher richtungsweisend.

Montag, 29. September 2008

28,99% für Islamkritiker!

Die Nationalratswahlen in Österreich haben zwei klare Sieger hervorgebracht: Die beiden einzigen Parteien, die sich dezidiert gegen eine Islamisierung Europas einsetzen.

Zwar ist die SPÖ laut vorläufigem Endergebnis (die Wahlkarten sind noch ausständig) mit 29,71% stimmenstärkste Partei, gefolgt von der ÖVP mit 25,61%. Doch zusammen sind die ehemals vereinten und jetzt verfeindeten Parteien FPÖ mit 18,01% und BZÖ mit 10,98% zweitstärkste Partei.

Wer hätte noch vor kurzem gedacht, dass Parteien wie die FPÖ, die unter anderem
1. Die geistigen Grundlagen des Abendlandes sind die Idee der Menschenwürde und der Grundfreiheiten, die daraus abgeleiteten Vorstellungen von Demokratie und Mitbestimmung und der Rechtsstaatlichkeit, die Idee der Solidarität sowie der Respekt vor dem Leben und der Schöpfung.
2. Durch vielfältige Strömungen sind diese Grundlagen jedoch gefährdet. Der zunehmende Fundamentalismus eines radikalen Islams und dessen Vordringen nach Europa, aber auch ein hedonistischer Konsumismus, ein aggressiver Kapitalismus, das Zunehmen
von Okkultismus und pseudoreligiösen Sekten und schließlich ein in allen Lebensbereichen
vermehrt feststellbarer Nihilismus bedrohen den Wertekonsens, der deshalb verlorenzugehen droht.

im Parteiprogramm stehen hat oder das BZÖ, das Folgendes anbietet:
Wir sind für eine heimatverbundene Gesellschaft, denn die multikulturelle Gesellschaft ist gescheitert

zusammen stärkste Partei sein könnten? In Deutschland beispielsweise undenkbar.

Gewiss, Haider ist ein Populist, und sobald genug eingebürgerte Türken für ihn stimmen, führt er den Halbmond ins Kärntner Landeswappen ein, und gewiss, Strache hat sich im Wahlkampf gemäßigter gegeben als bei den Wahlen 2006, aber ihre Standpunkte sind auch klar definiert, nur nicht mehr so oft verlautbart.

Die Aussichten für die Zukunft sind blendend: Bundespräsident Heinz Fischer wird der stimmenstärksten Partei, also der SPÖ den Regierungsauftrag geben, sobald nächste Woche das offizielle Endergebnis feststeht. Werner Faymann wird also versuchen, mit der ÖVP eine Regierung zu bilden, da der SPÖ-Vorsitzende ja dezidiert eine Zusammenarbeit mit FPÖ und BZÖ ausgeschlossen hat, und sich sonst keine Koalition ausgeht.

Zentrale Frage wird sein, wieviel der ÖVP die Futtertröge der Macht wert sein werden: Geht sie mit einem ökosozialen Gute-Laune-Bär wie Josef Pröll als Juniorpartner in die Regierung oder erneuert sie sich programmatisch auf der Oppositionsbank. Zweiteres wäre ihr dringend anzuraten, da diese Partei ein Bündeproblem hat. Sie will Lehrer, Beamte, Bauern, Angestellte und Unternehmer vertreten und muß dabei zu oft faule Kompromisse eingehen, die niemandem nützen. Dadurch verliert sie an Profil und niemand weiß, wofür sie steht: Mehr privat, weniger Staat, bitte gerne, aber bei Beamtengehältern und Agrarsubventionen werden beide Augen zugedrückt.
Und der zweitere Kurs kann nur das sein, was Willi Molterer im Wahlkampf immer wieder gesagt, aber während seiner Regierungsbeteiligung nie getan hat: Für konservative Werte und liberales Wirtschaften eintreten - das Land hat von 1999 bis 2006 von den schwarz-blau-orangen Reformen enorm profitiert und es gibt keinen Grund, diesem Kurs abzuschwören. Aber nur davon reden wie Molterer ist einfach zu wenig.
Aber wer soll die Partei zu alten Werten rückbesinnen bzw. erneuern ? Junge ÖVP-Hoffnungsträger sind alle ökosozial bis kuschelintegrativ und wären wohl besser bei den Grünen, deren urbanes gebildetes Wahlvolk wohl langsam der wohlverdienten staatlichen Frühpension entgegenblickt, aufgehoben.
Bleibt nur Wolfgang Schüssel, unter dem die Partei Höhen hatte, von denen sie heute meilenweit weg ist. Und der wird einfach mal den Gang in die Opposition ankündigen.

Zurück zu Faymann: Verkauft sich die ÖVP für ein paar Ministerposten selbst, ist Faymann 5 Jahre lang Kanzler.
Entscheidet sich die ÖVP gegen die Macht und für feste Positionen, hat Faymann ein Problem. Ihm wird nur eine Minderheitsregierung bleiben, gestützt von Grünen plus mindestens einer anderen Partei. Ziemlich riskant und deswegen wird Faymann das nicht machen.

Und dann könnte es nach 6 Monaten Verhandlungen Neuwahlen geben, oder es findet sich ganz rasch eine bürgerliche Koalition unter Wolfgang Schüssel, was das schönste Ergebnis wäre: Wirtschaftlicher Sachverstand der ÖVP, der BZÖ und FPÖ fehlt, kombiniert mit aktiver Kampf gegen die Islamisierung durch die beiden Juniorpartner.
Leider aber auch sehr riskant, da BZÖ und FPÖ verfeindet sind, und es immer schwieriger ist, drei als zwei Interessen unter einen Hut zu bringen.

Alles liegt nun bei der ÖVP, sollte morgen schon ein neuer Obmann präsentiert werden, dürfte dies schon richtungsweisend sein.

FPÖ und BZÖ brauchen jetzt nur zu warten: Je länger die Koalitionsverhandlungen dauern, desto höher werden ihre Umfrageergebnisse sein. Strache und Haider haben aus dem Jahr 1999 gelernt und werden sich sicherlich nicht wieder unter Wert verkaufen. Sollte die ÖVP bald den Gang in die Opposition ankündigen, muß die SPÖ auf zumindest die FPÖ zukommen und Zugeständnisse machen.

Die Aussichten für die nächsten Wahlen sind jetzt schon blendend, falls Strache und Haider aus der Vergangenheit gelernt haben.

Samstag, 27. September 2008

Ist Wien Köln geworden?

Diese Frage ging heute sicherlich vielen Besuchern der Abschlusskundgebung der FPÖ am Viktor-Adler-Platz durch den Kopf. Zwar durfte Strache seine Rede halten, die er durchaus mit klaren Worten
Moscheen und Minarette hätten in Österreich nichts verloren, wiederholte Strache einmal mehr seine Parolen. Er erregte sich über "voll vermummte" Frauen auf den Straßen Österreichs, die aussehen wie "weibliche Ninjas". "Da kriegt man ja Angst."

und viel zu selten gebrachten Vergleichen
Würden Österreicher in Ankara mit Minirock herumlaufen und Schweinsbraten grillen, würden sie mit nassen Fetzen davongejagt werden. Auch Gewalt gegen Frauen habe in unserer Gesellschaft nichts verloren.

spickte. Doch das war es dann auch schon mit der Toleranz der Gutmenschen. Ihren Provokationen
Auf der anderen Seite hatten sich Gegendemonstranten postiert, die unter anderem die türkische Fahne schwenkend

und Worten
"Nieder mit der FPÖ" und "Nieder mit Strache" sowie "Strache schleich dich" skandierten.

folgten logischerweise auch Taten, die in ihrer Bandbreite von hart an der Grenze des Demonstrationsrecht
Schon während der Rede Straches hatten Demonstranten versucht, den Polizeikordon zu druchbrechen und mussten von der Polizei zurückgedrängt werden.

bis zum versuchten Massenmord
Auch kleinere Brandsätze wurden gelegt.

reichten.

Und die Schuldigen für die Randale sind auch schon gefunden, ganz unüblich wird nicht einmal geleugnet, dass überhaupt Gewalt ausgeübt wurde.: Schließlich wurden die Täter, die nicht anders konnten, perfide provoziert:
SPÖ und Grüne: "Schuld auch bei Strache"
Der Landesparteisekretär der Wiener SPÖ, Harry Kopietz, meinte, Strache müsse "die Schuld für diese Ausschreitungen auch bei sich selbst suchen. Denn wer Gewalt sät - und sei es auch 'nur' verbale - wird Gewalt ernten"

und
Der Stadtrat der Grünen, David Ellensohn sagte, bei jeder FPÖ-Großveranstaltung komme es zu rechtsradikalen Aufmärschen und Ausschreitungen. "Wer eine solch ausländerfeindliche und hetzerische Politik wie Strache macht, lockt eben dieses Umfeld an. Strache sitzt daher mit diesen gewaltbereiten Rechtsradikalen in einem Boot. Er trägt die Verantwortung für die Eskalationen der Gewalt bei seinen Veranstaltungen."

Die Presse hat berichtet und auf youtube gibt es auch schon erste Videos:



und

Donnerstag, 1. Mai 2008

Grüne: Streit wegen Islamkritik

Die ansonsten so toleranten Grünen stehen jetzt vor einer internen Zerreißprobe in Bad Tölz. Der Grund: Die Kreissprecherin Lucia Schmidt hatte Leute zu einer Besprechung eingeladen, die sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen und dies sogar noch bewußt. Paul Wildenauer, Dhimmi-Kreisrat bei der sogenannten Öko-Partei, fordert den Parteiausschluß der Ungläubigen, der Merkur Online berichtet:


Grünen-Kreisrat Paul Wildenauer erhebt Vorwürfe gegen Kreissprecherin Schmidt im Zusammenhang mit dem "Bedenkenträger-Treffen" gegen das Spa-Aladin. Er fordert ihren Rücktritt.

Bei dieser Rund vor gut zwei Wochen äußerten sich mehrere Teilnehmer im Zusammenhang mit der geplanten Geretsrieder Wellness-Anlage Spa-Aladin grundsätzlich gegen den Islam.

In einer Presserklärung hat Wildenauer jetzt schwere Vorwürfe gegen Schmidt erhoben, die den Abend organisiert hatte. Demnach hätte sie nicht nur versäumt einzuschreiten, sondern hätte derartige Wortmeldungen gezielt herbeigeführt. So soll Schmidt "bewusst" Personen eingeladen haben, die "öffentlich gegen den Islam hetzen". Zum anderen würde Schmidt seit drei Monaten anti-islamische E-Mails verschicken. Wildenauer stellt ein Ultimatum: Sollte sie nicht ihrem Amt als Kreissprecherin zurücktreten und ihre Landtagskandidatur niederlegen, werde er zum Kreisverband München-Land wechseln.

Die Attackierte weist die Rücktrittsforderung zurück. Auf den Vorwurf Wildenauers, bewusst Islam-Feinde eingeladen zu haben, antwortet sie: "Ich habe neben vielen anderen auch alle Leserbriefschreiber eingeladen." Bei den anti-islamischen E-Mails habe es sich um Info-Material von Teilnehmern gehandelt, das sie, ohne es sich näher anzuschauen, weitergeleitet habe: "Das waren höchstens zwei oder drei."

Donnerstag, 20. März 2008

Grüne für Minarette

Dieser Beitrag erschien am 19.3.2008 auf www.stopislam.info, das der Moslemzensur zum Opfer fiel. Aber wir lassen uns den Mund nicht verbieten und posten alle alten Beiträge wieder - wider die Barbarei und die Zivilisationsphobie

Heftige Kritik für seine Ablehnung von Minaretten inmitten Vorarlberger Berge erntete heute Bischof Fischer von den Grünen. Karin Fritz, Integrationssprecherin der angeblichen Umweltpartei, vertrat heute den Standpunkt, daß für einen Moslem ein Minarett notwendig ist, um seine Religion auszuüben.
Daß der Bischof sich nicht gegen eine Moschee, sondern gegen ein Minarett ausgesprochen hatte, entging der GutmenschIn. Vorarlberg online berichtet:
"Es geht hier um ein Grundrecht, das jedem Menschen zusteht, nämlich die freie Religionsausübung. Und Grundrechte sind in einer Demokratie nicht verhandelbar. In der öffentlichen Religionsausübung eine Gefährdung des sozialen Friedens zu sehen, ist absurd“

Natürlich dürfte auch ein klassischer Stehsatz nicht fehlen:
Toleranz und Respekt sind Basis eines friedlichen Zusammenlebens

Wahrscheinlich äußert sich der muslimische Respekt in Form des "ortsbildangepaßten Minaretts", das der ORF unlängst vorstellte.